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ROITEN. Zur Eröffnung der Ausstellungssaison 2019 im Dorfmuseum Roiten zeigt die Zwettlerin Herta Müllauer am Samstag, dem 27. April 2019 um 19 Uhr, ihre neuesten Bilder. Hat sie sich bisher vorwiegend mit Motiven aus der Stadt und dem Stift Zwettl beschäftigt, so hat sich ihr Oeuvre für diese Ausstellung auf den zentralen Bereich des Waldviertels erweitert.

In der Ausstellung präsentiert sich ein fulminantes Farbspektrum mit wunderschönen Ortsmotiven, das bestimmt auf sehr viel Gefallen stoßen wird. In ihrer gekonnten Art, Collage mit Acrylmalerei zu verbinden, wird der Betrachter in bezaubernde Welten miteinbezogen.

Ausdrucksstarke Bilder

Herta Müllauer komponiert mit feinem Gefühl für Farbe und Struktur einerseits und technischer Perfektion und schafft damit ausdrucksstarke Bilder, die erheitern, beruhigen, Geschichten aufwallen lassen, das Unterbewusstsein aufrühren und so manche Dialoge entzünden. Eine Malerei, die viel Freude bereitet und die Schönheit der Kunst so richtig zur Geltung bringen.

Unterricht bei Helmut Schickhofer

Herta Müllauer wurde am 15. Oktober 1949 in Zwettl geboren. Kreatives Gestalten, Grafik und Malerei waren immer schon Schwerpunkte in ihrem Leben. Besonders im Unterricht bei Helmut Schick­hofer lernte sie die Freude an Farben und den Mut zum freien Malen kennen. Nach der Matura 1969 am Gymnasium in Zwettl erfolgte ihre Ausbildung an der Pädagogischen Akademie in Krems. Ihre erste Anstellung führte sie an die Hauptschule in Rappottenstein und ab 1972 an die neu errichtete Hauptschule in Stift Zwettl, wo 1987 von Karl Blümel die Kreativhauptschule gegründet wurde. Die jahr­zehntelange Zusammenarbeit beim Unterrichten im Kreativen Schwerpunkt bereitete ihr besonders viel Freude, wobei sie sich mit unterschiedlichen Techniken wie Ölmalerei, Aquarell, Tuschezeichnungen, Spachteltechniken und Acrylmalerei auseinandersetzte.

Unverkennbarer Stil

Die Malerei, im Besonderen die Technik der Collage, ist zu einem Fixpunkt in ihrem Leben geworden. Ihr Motto ist das von Ernest Hemingway: „Niemand weiß, was in ihm steckt, bevor er nicht versucht hat, es selbst herauszuholen.“ Die sensible Arbeitsweise, den Untergrund mit verschiedenen Materialien mit ihrer Malerei verschmelzen zu lassen, ermöglicht immer mehr eine spannende Auseinandersetzung mit einem Thema und führt bei diesen schöpferischen Prozessen zu interessanten Ergebnissen, wobei sie durch ihre konsequente Arbeit bereits einen unverkennbaren Stil gefunden hat.


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