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ST. PÖLTEN/EDELHOF. Wenn Schüler zu Autoren werden, dann ist zumeist von der Literatur-Initiative „Schulhausroman“ die Rede. Auf Initiative von Bildungslandesrätin Barbara Schwarz (VP) startete dieses Schuljahr an den Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) Edelhof, Zwettl, Gießhübl, Hollabrunn und Warth das besagte Projekt. Die Jugendlichen von Edelhof und Zwettl kreierten eine Abenteuergeschichte rund um ein Regenbogenschaf.

  1 / 3   Lesung der LFS Zwettl und LFS Edelhof: Schulhausroman „Niedlich, aber tödlich. Das Regenbogenschaf“, Fotos: Jürgen Mück

Bei der Abschlussveranstaltung in St. Pölten präsentierten die Schüler bei einer Lesung stolz die vier druckfrischen „Schulhausromane“ der Öffentlichkeit. „Das Projekt „Schulhausroman“ läuft bereits seit über zehn Jahren erfolgreich an den Schulen in Niederösterreich. Dabei wird das kreative Schreiben der Schüler gefördert und gleichzeitig werden die Berührungsängste gegenüber der eigenen sprachlichen Kompetenz abgebaut“, betont Landesrätin Schwarz.

„Die Durchführung der Initiative erfolgt in Zusammenarbeit mit dem NÖ Literaturhaus, das an den Schulen für die Umsetzung und die fachliche Expertise sorgt. Den jungen Schriftstellern waren renommierte Literaten wie Rosemarie Poiarkov, Magda Woitzuck, Christoph W. Bauer und Christian Futscher zur Seite gestellt“, so Schwarz.

Sechs Doppelstunden dauerte die Arbeit an dem Buch, wobei die Schüler selbst entscheiden konnten, wie sich die Handlung entwickelt. Die Jugendlichen können dabei ihren Gedanken freien Lauf lassen und eigene Romanfiguren kreieren.

Vier spannende Romane

Neben den Schülern der LFS Warth, der LFS Hollabrunn und der LFS Gießhübl schufen auch die Jugendlichen der Fachschule Zwettl und Edelhof ein Werk und zwar gemeinsam mit Autorin Magda Woitzuck. Es entstand eine Abenteuergeschichte mit dem Titel „Niedlich, aber tödlich. Das Regenbogenschaf“. Vier Kinder übernachten alleine im Internat, die Schule versinkt im Schneetreiben, ein Menschen fressendes Regenbogenschaf tritt auf den Plan, und die Geschichte steuert auf eine Katastrophe zu. sein.

Über den Schulhausroman

Die Arbeit am „Schulhausroman“ fördert die Fantasie und den Abbau von sprachlichen Blockaden; Rechtschreibung und Benotung bleiben in der kreativen Arbeit außen vor. Damit erhalten auch tendenziell lernschwache bzw. sprachlich gehemmte Jugendlichen die Chance, sich aktiv an der Entstehung einer Geschichte zu beteiligen und am Ende ein Erfolgserlebnis zu verbuchen, sind die Initiatoren stolz auf das Projekt, das seit dem NÖ-Start 2009 bereits 33 Schulhausromane von rund 600 Jugendlichen hervorgebracht hat.


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