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ZWETTL. Tod, Abschied und Trauer, auch das muss Platz im Leben haben. Im Zuge des Projekts „Hospiz macht Schule“ setzten sich die zwei vierten Klassen der Privaten Neuen Mittelschule der Franziskanerinnen in Zwettl unter der Leitung des Hospizvereins Zwettl mit dem Thema auseinander.

V.l.: Dir. Gerhard Uitz mit den die SchülerInnen der 4A und 4B der Privaten Neuen Mittelschule der Franziskanerinnen Zwettl und der Religionslehrerin Sr. Karina Beneder, sowie Melitta Wührer und Augustinus Haider von der Hospizbewegung Zwettl; Foto: Hospizverein Zwettl

Gerade zur richtigen Zeit, im Herbst - Zeit des Gedenkens an unsere Verstorbenen - leiteten zwei Ehrenamtliche des Hospizvereins Zwettl das Projekt „Hospiz macht Schule“ für die zwei vierten Klassen der Privaten Neuen Mittelschule der Franziskanerinnen in Zwettl. Melitta Wührer und Augustinus Haider begleiteten die Schüler mit viel Gespür durch das Thema Abschied und Trauer.

Ziel des Projekts, das sich über sechs Unterrichtseinheiten erstreckte und einen Lehrausgang in die Bestattung der Firma Wittmann beinhaltete, war, den jungen Menschen bewusst zu machen, dass Sterben ein immer wiederkehrender Lebensprozess ist, dass Abschied und Trauer zum Leben gehört. Durch den Umgang mit Trauer lernen die Schüler, wie sie sich auch in anderen schwierigen Situationen passend verhalten können und dass eine wertschätzende Haltung gegenüber allem Lebendigen wichtige Grundlage für ein gelingendes Leben ist.

Die Jugendlichen hatten großes Interesse, ihre Rückmeldungen zeigt den Verantwortlichen, wie wichtig und notwendig es ist, Themen wie Tod, Abschied und Trauer anzusprechen, um die Heranwachsenden für das Leben zu stärken, ziehen die beiden Leiterinnen ein positives Resümee.


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