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www.tips.at/miteinander: Tips-Plattform bringt Helfer und Bedürftige zusammen

Leserartikel Eva Leutgeb, 23.03.2020 10:37

ZWETTL/NÖ/OÖ. Als Service für die Bevölkerung und als Reaktion auf die derzeitige Lage: Eine neue Plattform gibt Auskunft darüber, welche Unternehmen aus der Region notwendige Produkte zu den Kunden nach Hause bringen können. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Auf der neuen Plattform www.tips.at/miteinander können sich Helfende mit Hilfsbedürftigen in Zwettl und ganz NÖ rasch online austauschen.
 

In diesen Krisenzeiten sollten alle die regionalen Betriebe unterstützen. Auf Online-Plattform können sich Helfer und Hilfesuchende finden. Foto: Anna Stadler

Niederösterreich hält zusammen. Als unkomplizierte Unterstützung für all jene Niederösterreicher, auch in diesen schweren Zeiten bewusst aufeinander zu achten und einander die nötige Hilfe zukommen zu lassen, rief Tips jetzt die Online-Plattform www.tips.at/miteinander ins Leben. Helfer finden hier den direkten Kontakt zu den Hilfsbedürftigen, ob es nun um Lebensmittel oder andere Erledigungen geht oder um diverse Dienste, die erledigt werden müssen. Hilfebietende können ihre Online-Dienste eintragen. Die Plattform wird regelmäßig aktualisiert.

Wie ein Schwarzes Brett

Die Plattform stellt wie an einem Schwarzen Brett die Bedürfnisse und Angebote der Menschen dar. Neben den offiziellen Stellen, die in diesen Tagen alles tun, um die Versorgung und das gesellschaftliche Leben aufrecht zu halten, engagieren sich schon viele Menschen persönlich in ihrer Nachbarschaft. Gerade bei Corona sind es die jüngeren Menschen, die weniger gefährdet sind und älteren Menschen und Personen mit erhöhtem Risiko unter die Arme greifen. Es geht um den Zusammenhalt und auch Tips betont: Miteinander schaffen wir das!

Regionale Unternehmen in diesen Tagen bevorzugen

Viele Menschen bestellen sich derzeit Waren des täglichen Bedarfes, Lebensmittel oder andere Produkte aus dem Internet. Dazu gilt es zu bedenken: Neben vielen betroffenen Menschen und deren Angehörigen leiden in der Zeit der Corona-Krise vor allem auch kleine und mittlere österreichische Unternehmen, die keinen oder weniger Umsatz machen als sonst und deshalb akut in ihrer Existenz bedroht sind. Doch es muss ja nicht immer Amazon sein. Gerade jetzt gilt es deshalb, unsere Solidarität den vielen niederösterreichischen und österreichischen Unternehmen und ihren Angestellten zu zeigen, die weiter online vertreten sind.


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