Halbfinalkrimi: URW scheidet trotz „Kampfmodus“ im NÖVV-Cup aus
ZWETTL. Am Sonntag, den 24.01.2016, traf die Regionalliga der Union Raiffeisen Waldviertel (URW) auf Südstadt Perchtoldsdorf, den Zweiten der Landesliga. Gespielt wurde wie gewohnt in der Zwettler Stadthalle vor sensationeller Kulisse.

Da es um den Finaleinzug ging, wurde auf beiden Fronten hart gekämpft, aber schon der Start verlief aber zugunsten der Perchtoldsdorfer. Von Beginn an dominierten sie das Spiel mit starker Überlegenheit bei den Netzaktionen. Sowohl Block als auch Angriff der Südstädter waren effektiv und durchschlagend, vor allem, da die Hausherren nicht genug Servicedruck zustande brachten. Am Ende ging Satz eins ganz klar an die Favoriten. Auch im zweiten Satz ließen sie anfangs den Waldviertlern kaum Luft. Doch zum Ende zeichnete sich eine Trendwende ab und die Mannschaft der URW startete ins Spiel. Starke Services brachten den Gegner unter Druck, doch der Vorsprung war zu groß und die Favoriten wurden ihrer Rolle mit einer 2:0 Führung gerecht. Im dritten Satz steigerte sich der Servicedruck der Waldviertler gewaltig und zwang die favorisierten Gäste zu vielen Fehlern. Mit gesteigerter Stimmung und großem Kampfgeist schafften es die Hausherren, dem Gegner einen Satz abzunehmen. Der offene Schlagabtausch fand dann im vierten Satz seinen Höhepunkt. Punkt um Punkt wurde gekämpft und lange waren die Favoriten extrem gefordert. Aber gegen Satzende zogen die Südstädter, wie es schien, uneinholbar davon, mit einem 22:14 Vorsprung konnten sie die Partie unmöglich aus der Hand geben. Doch eine Serviceserie von sechs Punkten der Gastgeber schien das Spiel neuerdings zu drehen, doch die Favoriten beendeten das Spiel schlussendlich mit zwei starken Mittelangriffen, somit endete die Partie mit 3:1 für die Südstädter.
„Ich war von unserer Regionalliga positiv überrascht. Nach den ersten beiden Sätzen schien das Spiel für mich gelaufen, doch dann schalteten wir in den Kampfmodus und spielten wie nie zuvor. Alles in allem war es eines der besten Spiele, die ich je von dieser Mannschaft gesehen habe, manche Spieler konnten sogar über sich selbst hinauswachsen“, so Kapitän Peter Hiemetzberger.


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