Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ZWETTL. Am Freitag, 22. April, lud die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Zwettl zur Veranstaltung „Den Schwung von Paris nutzen“ in die Wirtschaftskammer Zwettl.

Das Team der Veranstalter und Autohändler. Fotos: zVg StadtgemeindeZwettl-NÖ
  1 / 11   Das Team der Veranstalter und Autohändler. Fotos: zVg StadtgemeindeZwettl-NÖ

Neben zahlreichen Informationen rund um Energie und Klima konnten die Besucher auch e-Cars, a-Bikes und Pflanzenöltraktoren testen. Der Abend stand schließlich ganz im Zeichen von Vorträgen, im Rahmen derer auch über die österreichischen Grenzen geblickt wurde.

Regionale Maßnahmen

Unter dem Titel „Regional – erneuerbar – sicher“ präsentierte Modellregionsmanager Gottfried Brandner ausgewählte Projekte, Veranstaltungen und Kooperationen der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Zwettl. Im Zuge der Umweltförderungen wurden in den letzten 25 Jahren mehr als 2100 Bürger in der Stadtgemeinde bei ihren Energiemaßnahmen unterstützt sowie insgesamt 640 000 Euro dafür ausgeschüttet.

„Fossile Brennstoffe gehören der Vergangenheit an“

Den Höhepunkt des Abends bildeten die Fakten und Hintergründe, die Sektionschef Günter Liebel (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) zu berichten wusste. Er gab nicht nur einen Überblick über Verbrauch und Aufbringung von Energie in Österreich, sondern auch über die drohenden Milliardenschäden durch den Klimawandel in Höhe von über acht Milliarden Euro pro Jahr. Gleichzeitig betonte er: „Alles was man tun kann, ist klar. Es geht einfach darum, mit fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas aufzuhören.“ Dazu gehört einerseits Energiesparen und mehr Effizienz, aber auch die Nutzung erneuerbarer Energieträger. Aus seiner Sicht sind 50 Prozent erneuerbare Energie, bei entsprechend reduziertem Energieverbrauch, bis 2030 für Österreich wünschenswert und machbar. Auch sein Bericht über Pariser Klimakonferenz war ein spannender. Er erzählte über die Atmosphäre, wenn rund 2000 verhandelnde Personen und 18 000 Interessensvertreter, NGO`s, Wissenschaftler und Unternehmensvertreter aufeinandertreffen. Im Zuge des Vertrags von Paris muss nicht nur jeder Staat eine mittelfristige Planung (auf fünf Jahre) machen, sondern auch regelmäßig einen Zwischenstand abliefern, so Sektionschef Liebel zusammenfassend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden