2200. Umweltförderung vergeben
ZWETTL. Seit dem Start des Umweltförderungsprogramms der Stadtgemeinde Zwettl 1990 wurden 2200 Direktförderungen mit über 646.000 Euro gewährt.

Die insgesamt 2200. Umweltförderung und zugleich die 300. Förderung für den Ankauf von Elektrofahrrädern konnte nun an Erika Stocker aus Zwettl übergeben werden, die bereits mit ihrem neuen Elektrofahrrad zum Übergabetermin ins Stadtamt kam. Bürgermeister Herbert Prinz (VP) ist sehr erfreut, dass „die Förderungsmöglichkeiten der Gemeinde von der Bevölkerung sehr gut beansprucht und auch geschätzt werden“. Umweltstadtrat Erich Stern ist zudem überzeugt, dass „durch die vermehrte Nutzung von (Elektro)Fahrrädern so manche Autofahrt vermieden wird und auch der bewegungs- und gesundheitsfördernde Aspekt bedeutsam ist“. Mit der erstmaligen Einführung von Umweltförderungen war die Stadtgemeinde Zwettl vor 25 Jahren österreichweit Vorreiter und hat das Förderprogramm seither stetig weiterentwickelt - heute werden elf unterschiedliche Förderungen angeboten.
Gefördert werden derzeit:
- Photovoltaikanlagen: 300 Euro
- Holz-Saugzugkessel mit Pufferspeicher (2 Prozent): max. 250 Euro
- Holz-Hackschnitzelheizungsanlagen (2 Prozent): max. 250 Euro
- Holz-Pelletsheizungsanlagen (2 Prozent): max. 250 Euro
- Holz-Pelletseinzelöfen max. (2 Prozent): 250 Euro
- Elektrofahrrädern und Elektromopeds (10 Prozent): max. 200 Euro
- Hocheffizienz-Heizungspumpen: 30 Euro, je Pumpentausch: max. 120 Euro
- Wärmetechnische Gesamtsanierung (5 Prozent): max. 500 Euro
- Nachträgliche Dämmung der obersten Geschoßdecke (5 Prozent): max. 150 Euro
- Nachträgliche Dämmung der Kellerdecke (5 Prozent): max. 100 Euro
- Nachträgliche Dämmung der Außenwand (5 Prozent): max. 250 Euro


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