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ZWETTL. Unter dem Motto „Wenn es ein Mädchen wird, nennen wir es Einkommensunterschied“, machte der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) in Zwettl im Zuge einer Verteilaktion auf den „Equal Pay Day“ aufmerksam.

Verteilaktion in Zwettl, vorne, v.l.: Andrea Kletzl, ÖGB Sekretär Franz Steindl; hinten v.l.: ÖGB Regionalfrauenvorsitzende Doris Hofmann, Sandra Auer, Gertraud Hofbauer; Foto: ÖGB

Der „Equal Pay Day“ fiel heuer in Niederösterreich auf Freitag, den 13. Oktober. Ab diesem Tag arbeiten Frauen, wenn man ihr Einkommen mit jenem der Männer vergleicht, bis zum Ende des Jahres theoretisch gratis.

In den vergangenen Jahren hat sich der ÖGB durch verschiedene Initiativen bemüht, die besagte Einkommenskluft zu verringern. Ein Grund dafür ist die Pflicht der Offenlegung der Löhne und Gehälter von Frauen und Männern in Betrieben ab 150 Arbeitnehmern. Durch diese Maßnahme kam es zu einem geringeren Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen.

Der 31. Dezember ist das Ziel

Das Ziel des ÖGB ist aber dass Einkommensunterschiede bei Männern und Frauen für die gleiche Arbeit und Leistung der Vergangenheit angehören: „Erst wenn der „Equal Pay Day“ auf den 31. Dezember fällt, ist das Ziel, welches sich der ÖGB für die Arbeitnehmerinnen in unserem Land gesetzt hat, erreicht“, heißt es seitens der ÖGB-Vertreter.

Dazu beitragen können

  • ein rascher Ausbau der Kinderbildungseinrichtungen
  • der Rechtsanspruch auf einen Kinderbildungsplatz für jedes Kind, ab dem 1. Lebensjahr
  • der Rechtsanspruch auf Papamonat
  • die Anrechnung der Karenzzeiten auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche
  • Einkommensberichte auch in kleineren Betrieben
  • Ausbau qualifizierter Teilzeitarbeitsplätze und geteilte Führungsmodelle

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