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ZWETTL. Im Zuge eines umfassenden Ausbauprogramms werden in den kommenden Jahren 600 Millionen Euro in die NÖ Landeskliniken investiert, zwei Millionen davon in den Neubau der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GuKPS) in Zwettl.

  1 / 3   Bürgermeister Herbert Prinz (VP) am Gelände des Landesklinikums Zwettl, wo die neue Gesundheits- und Krankenpflegeschule errichtet werden soll.

Neben dem Neubau des Landesklinikums Wiener Neustadt, dem Ausbau der Strahlentherapie am Universitätsklinikum Krems, der Errichtung eines neuen Bildungscampus am Areal des Landesklinikums Mauer, der Eröffnung eines neuen Kindergartens im Universitätsklinikums St. Pölten oder der Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tulln werden auch in Zwettl Investitionen getätigt.

So wird die neue Gesundheits- und Krankenpflegeschule (bislang Am Statzenberg 3 situiert) direkt am Standort des Landesklinikums geschaffen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. „Dadurch entsteht bis 2020 auf 650 Quadratmetern modernste Infrastruktur für die Ausbildung künftiger Schlüsselkräfte“, erklären Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagsabgeordneter Franz Mold, beide ÖVP, in einer gemeinsamen Aussendung.

2018 wird noch ein Diplomlehrgang in Zwettl gestartet

Die im Vorjahr beschlossene Reform des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes sieht künftig drei Berufsbilder vor: Neben der Pflegeassistenz, auch die Pflegefachassistenz - beide werden in der GuKPS Zwettl bereits ausgebildet. Die gehobenen (“diplomierten“) Pflegefachkräfte sollen künftig ausnahmslos eine FH-Ausbildung absolvieren. 2018 startet in Zwettl allerdings noch ein Diplomlehrgang, Anmeldungen dafür werden gerne entgegengenommen, gibt die Schule auf Tips-Nachfrage Auskunft.


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