Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ZWETTL. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2018 machten die ÖGB-Frauen der Region Waldviertel-Süd auf die vorherrschenden Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt aufmerksam.

V.l.: ÖGB-Frauenvorsitzende Waldviertel-Süd Doris Hofmann, ÖGB-Regionalsekretär Waldviertel-Süd Franz Steindl, Cornelia Ledermüller, Gerti Hofbauer; Foto: ÖGB

Sie informierten weibliche Angestellte und Kundinnen des Gewerbepark Zwettl über das Frauenwahlrecht, welches sich heuer zum hundertsten Mal jährt und andere zentrale Anliegen rund um eine gerechtere Frauenarbeitswelt. Dazu gab es Informationsfolder und jeweils eine Rose.

„Der ÖGB und speziell die Frauen im ÖGB haben schon viel für die Frauen erreicht, wie etwa Gleichstellung von ehelichen und unehelichen Kindern, die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches bis zum dritten Monat in den 70er Jahren, Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe oder Lebenspartnerschaft, oder Diskriminierung sexueller und allgemeiner Belästigung am Arbeitsplatz“, informiert das Team der Region Waldviertel Süd in einer Aussendung.

Viele weitere Herausforderungen

Neben der noch immer nicht zufriedenstellend gelösten Gleichstellung von Frau und Mann in der Arbeitswelt, gäbe es viele herausfordernde Zukunftsthemen, wie zum Beispiel die laufende Digitalisierung der Arbeitswelt – Arbeit 4.0. Damit gerade Frauen in einer digitalisierten Arbeitswelt nicht wieder zu den Verliererinnen, sondern zu den Gewinnerinnen gehören, brauche es zukünftig ein Bündel an Maßnahmen, für die sich die ÖGB-Frauen stark machen:

  • „Aus- und Weiterbildung ist das Gebot der Stunde
  • Ausbau flächendeckender und leistbarer Kinderbetreuung
  • Einkommenstransparenz auf betrieblicher Ebene muss weiterentwickelt werden
  • Die geschlechtergerechte Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit muss gefördert werden“.

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden