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"Equal Pay Day": ÖGB macht in Zwettl auf Einkommensungerechtigkeit aufmerksam

Katharina Vogl, 17.10.2018 16:10

ZWETTL. Satte 20,4 Prozent verdient eine Frau in Niederösterreich weniger als ihre männlichen Kollegen, österreichweit sind es durchschnittlich 19,9 Prozent. Der ÖGB machte nun angesichts des kommenden „Equal Pay Day“ am 18.Oktober bei einer Verteilaktion im Gewerbepark Zwettl auf diese Einkommensungerechtigkeit aufmerksam.

V.l.: ÖGB Waldviertel-Süd Frauenvorsitzende Doris Hofmann, BR Gabriele Dastel, Martina Weiss und ÖGB Regionalsekretär Waldviertel-Süd Franz Steindl; Foto: privat

„Wir wollen Gerechtigkeit. Und von selbst ändert sich bekanntlich nichts. Darum machen wir uns für die Arbeitnehmerinnen stark“, sagt ÖGB NÖ Frauensekretärin Elisabeth Preus.

„Immerhin 10.800 Euro hat eine Frau in Niederösterreich am Ende des Jahres weniger in der Geldbörse, als ihre männlichen Kollegen. Beim „Equal Pay Day“ am 18.Oktober machen die ÖGB NÖ-Frauen darauf aufmerksam, dass niederösterreichische Männer schon an diesem Tag so viel verdient haben, wie Frauen in einem ganzen Jahr.“, erklärt ÖGB Waldviertel-Süd Frauenvorsitzende Doris Hofmann, welche gemeinsam mit engagierten Gewerkschaftsfrauen und ÖGB Regionalsekretär Franz Steindl bei einer Verteilaktion im Gewerbepark Zwettl auf diese Einkommensungerechtigkeit aufmerksam machte.

Mindestlohn von 1700 Euro brutto

Verpflichtende Frauenförderung in großen Betrieben, einen Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung und einen Mindestlohn von 1.700 Euro brutto bei Vollzeitarbeit fordern die ÖGB NÖ-Frauen. Mit diesen Vorschlägen sagen sie den dramatischen Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen den Kampf an.


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