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BEZIRK ZWETTL. Die gute Auftragslage in der regionalen Wirtschaft und die milde Witterung sorgen im Bezirk Zwettl für Arbeitslosenzahlen, die weiterhin unter dem Vorjahreswert liegt. Ende November waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 678 Personen, davon 308 Frauen (Vorjahr: 334) und 370 Männer (Vorjahr: 419), arbeitslos gemeldet. Das sind um 75 Jobsuchende weniger (minus 10,0 Prozent) als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Auch die Langzeitarbeitslosigkeit rückläufig, berichtet AMS-Leiter Kurt Steinbauer. Foto: AMS
Auch die Langzeitarbeitslosigkeit rückläufig, berichtet AMS-Leiter Kurt Steinbauer. Foto: AMS

Zusätzlich nutzen derzeit 128 Personen (Vorjahr: 145 Personen) diverse Schulungsangebote des AMS, um ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen zu erweitern und so ihre Jobchancen zu verbessern. „Im Waldviertel ist die Arbeitslosigkeit übrigens am stärksten gesunken. Die Bezirke Horn (-11,7 Prozent), Zwettl (-10,0 Prozent), Gmünd (-8,6 Prozent), Krems (-8,4 Prozent) und Waidhofen/Thaya (-7,8 Prozent) verzeichnen mit Abstand den stärksten prozentuellen Rückgang der Arbeitslosigkeit unter allen niederösterreichischen Bezirken“, analysiert Zwettls AMS-Leiter Kurt Steinbauer die aktuellen Daten.

Auch Langzeitarbeitslosigkeit rückläufig

Insgesamt sind im letzten Monat 239 Personen in das Vormerkregister des AMS Zwettl zugegangen, während 187 wieder ausgeschieden sind. Davon konnten 85 eine Beschäftigung aufnehmen, 21 sind in eine Qualifizierungsmaßnahme eingetreten und in 81 Fällen wurde die Vormerkung aus sonstigen Gründen (Krankenstand, Meldeversäumnis etc.) beendet. „Sehr erfreulich ist auch, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die beim AMS Zwettl gemeldet sind, neuerlich gesunken ist, und zwar von 102 auf 87 Betroffene. Der Rückgang beträgt somit -14,7 Prozent und fällt sogar noch höher aus als der NÖ-Durchschnitt der bei -6,7 Prozent liegt“, erklärt Steinbauer. Im Dezember und Jänner rechnet das AMS allerdings mit einem kräftigen saisonalen Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

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