Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Run auf AMS-Geschäftsstellen: Arbeitsmarktservice lotst Services auf Online-Dienste und Telefon um

Leserartikel Eva Leutgeb, 17.03.2020 12:40

BEZIRK. Das Arbeitsmarktservice hat sich in ganz Österreich auf den starken Kunden-Andrang gut vorbereitet. Das betrifft sowohl Personen, die nun arbeitslos werden als auch Unternehmen, die Mitarbeiter frei setzen müssen oder Kurzarbeit beantragen wollen.

Die derzeitige Situation fordert auch die Mitarbeiter des AMS´. Foto: AMS
Die derzeitige Situation fordert auch die Mitarbeiter des AMS´. Foto: AMS

„Im Zentrum steht die Existenzsicherung arbeitsloser Personen und die Unterstützung der Unternehmen in dieser Krisensituation. Wir bieten unsere Services so an, dass sie leicht zugänglich sind und zugleich die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen und KundInnen geschützt wird“, so Zwettls AMS-Leiter, Kurt Steinbauer.

Abwicklung via Online-Service und Telefon

Der Weg zur AMS-Geschäftsstelle gestaltet sich seit Montag, 16. März, am besten so: Erstmals arbeitslos: Arbeitslosmeldung über Online-Services und Telefon:

  • eAMS-Konto: Zu lösen über FinanzOnline, wenn Personen bereits dort registriert sind.
  • Anruf: Gibt es keinen Zugang zu FinanzOnline, dann ist der schnellste Weg ein Anruf unter 050 904 341. Hier kann auch die Arbeitslosmeldung erfolgen.
  • Per E-Mail: Altesen: www.ams.at/noe. AMS Zwettl: ams.zwettl@ams.at

Bereits arbeitslos beim AMS gemeldet

  • eAMS-Konto: Personen, die bereits ein eAMS-Konto haben, sollen dieses für alle Anliegen und zur Kommunikation mit dem AMS nutzen!    Falls Telefon und Login zum eAMS-Konto aufgrund des enormen Andrangs nicht funktionieren, dann bitte Mail an das zuständige AMS schreiben und nach Möglichkeit    nicht persönlich zum AMS kommen.
  • Wir rufen an: Die Berater werden die Betroffenen kontaktieren, um die künftige Betreuung online oder am Telefon fortzusetzen.

Betriebe in NÖ

Unternehmen, die das AMS in Niederösterreich kontaktieren möchten, wenden sich am besten per Mail an das jeweils zuständige AMS-Team aus dem Bereich Service für Unternehmen: www.ams.at/noe. AMS Zwettl: sfu.zwettl@ams.at „Wichtig ist: Für eine persönliche Arbeitslosmeldung ist bis auf weiteres keine Vorsprache in der AMS-Geschäftsstelle nötig. Auch jene die bereits arbeitslos sind, brauchen keine Sorge haben, ihre Ansprüche zu verlieren. Wir bemühen uns derzeit, die face-to-face Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und den telefonischen Kanal möglichst frei zu halten. Wir werden alle Anfragen, gewissenhaft und Schritt für Schritt abarbeiten. Wir sind uns unserer Rolle als Existenzsicherer für viele Menschen sehr bewusst“, erklärt Steinbauer.

Aktuelle Situation Stand 17.03.2020

„Wie zu erwarten, waren unsere Mailaccounts in den letzten Tagen voll und die Telefonleitungen an ihren Belastungsgrenzen. Wir setzen aber weiter auf diese Kanäle anstelle des persönlichen Kontakts in einer Geschäftsstelle. Viele sind unserem Aufruf gefolgt und nicht in die Geschäftsstelle gekommen. Wir ersuchen dringend, weiterhin mit uns per Mail, über das eAMS-Konto oder telefonisch in Kontakt zu treten und ersuchen gleichzeitig um Geduld. Es gehen keine Informationen verloren, Arbeitslosengeldanträge können bis zu drei Tage rückwirkend gestellt werden. So wie viele andere Berufsgruppen sind auch die AMS-Mitarbeiter in diesen Tagen unglaublich gefordert und leisten „Übermenschliches“. Wir sind in der Geschäftsstelle Zwettl ein eingespieltes Team und versuchen die unzähligen KundInnenanfragen mit vereinten Kräften bestmöglich zu bewältigen. DANKE an die MitarbeiterInnen für die ungeheure Einsatzbereitschaft!“, so die Meldung von der AMS-Stelle Zwettl.

Drei Mal so viele Anrufe

Allein 9.000 Anrufe wurden heute im Call Center des AMS NÖ verzeichnet. Das sind fast drei Mal so viele wie an durchschnittlichen Tagen. Knapp 4.800 Anrufe konnte das 70-köpfige Team des Call Center des AMS NÖ entgegen nehmen. Weiters verzeichnet das AMS NÖ seit letzten Mittwoch rund 1.000 Anfragen und Beratungen von niederösterreichischen Unternehmen zur Kurzarbeit. „Die Sorgen der Menschen nehmen die Mitarbeiter des AMS deutlich wahr. Zur Angst um die Gesundheit kommen nun auch Existenzängste. Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um rasch zu helfen. Das können wir nur, wenn möglichst alle unserer KollegInnen gesund bleiben und zur Arbeit kommen können. Wir bitten daher unsere KundInnen zu Hause zu bleiben und mit dem AMS über andere Wege in Kontakt zu treten“, lautet das Statement des AMS´.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden