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Corona-Krise stellt Unternehmer vor große Herausforderungen

Leserartikel Online Redaktion, 01.05.2020 08:00

ZWETTL. Die Mitarbeiter der WKNÖ-Bezirksstellen begleiten die Unternehmer seit Beginn mit großem Einsatz als Ratgeber, Informationsquelle und Partner der Betriebe. Mehr als 60.000 Anfragen sind bei den Mitarbeitern und Funktionären der Bezirksstellen seit Mitte März eingegangen und bearbeitet worden.

Zwettls Bezirksstellen-Obfrau Anne Blauensteiner: „Aktuell sind es vor allem Fragen zu finanziellen Überbrückungen, Schutzmaßnahmen und Betriebsöffnungen.“ Bild: Foto.zwettl.at

„Am Anfang, als es noch keine Richtlinien und Anhaltspunkte gab, waren wir Unternehmer natürlich in großer Sorge. Ich wusste nicht, wie und ob wir weitermachen können, was mit unserem Geschäft und den Mitarbeitern geschieht. Aber die Mitarbeiter der Bezirksstelle Zwettl, allen voran Bezirksstellenleiter Mario Müller-Kaas und Referentin Katharina Schwarzinger, haben uns in dieser Zeit rund um die Uhr begleitet, auch am Wochenende“, erzählt Karin Weingartner von der Bäckerei und Konditorei Weingartner in Groß Gerungs und ergänzt: „Wenn wir Fragen haben, oder Rat brauchen, können wir uns jederzeit an die Mitarbeiter der Bezirksstelle wenden. Das ist ein gutes und beruhigendes Gefühl, vor allem in dieser Zeit. Auf diese Hilfe ist immer Verlass, dafür sind wir sehr dankbar.“

Emotionelle und finanzielle Unterstützung

Regional Probleme von betroffenen Unternehmern punktgenau aufgreifen, und sie an die richtigen Stellen weiterleiten – eine wesentliche Aufgabe der Bezirksstellen für Betriebe, die gerade in der Corona-Krise in Anspruch genommen wird. 60.000 Anfragen, zu Themen wie Schließung, Lockerung, Kurzarbeit, Härtefallfonds, Förderungen, Grenzübertritt et cetera, haben die Mitarbeiter der Bezirksstellen seit Mitte März abgearbeitet und ihre Mitglieder mit viel persönlichem Einsatz unterstützt: Von emotionalem Beistand bis hin zur Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen zu Kurzarbeit und finanzieller Unterstützung. 

Aktuell sind Fragen zu finanziellen Überbrückungen

„Am Anfang der Krise, als Lösungen noch weit entfernt schienen, ging es unseren Mitgliedern vor allem auch um emotionale Unterstützung. Wir kennen die Unternehmer und ihre Betriebe, wir begegnen einander auf Augenhöhe und wir sind die Gesichter hinter Newslettern und Hotlines“, weiß Anne Blauensteiner, Obfrau der Bezirksstelle Zwettl. In der zweiten Woche standen bei den Betrieben vor allem Informationen und Ratschläge zur Kurzarbeit im Fokus des Interesses. „Aktuell sind es vor allem Fragen zu finanziellen Überbrückungen, Schutzmaßnahmen und Betriebsöffnungen“, erklärt sie.

Telefonische Erreichbarkeit

Auch wenn die Tür der Bezirksstelle derzeit noch geschlossen ist, waren und sind die Mitarbeiter vor Ort telefonisch sowie per E-Mail weiterhin für die Anliegen der Unternehmer da, und die erste Anlaufstelle bei Fragen. „Egal ob EPU oder Großbetrieb, die Probleme, die durch die Corona-Krise entstanden sind, sind überall dieselben. Wir greifen sie auf und tragen sie weiter, um für unsere Unternehmer praktikable Lösungen zu erzielen. Denn Krisenarbeit beginnt auf regionaler Ebene“, betont die Bezirksstellenobfrau.

Factbox

  • Anfragen: Bis dato mehr als 60.000 Anfragen an die Bezirksstellen zur Corona–Krise
  • Corona-Infopoint der WKÖ: täglich rund 67.000 User (https://wko.at/corona)
  • Kurzarbeit: Bis dato 13.400 Anträge von NÖ Unternehmen
  • Härtefallfonds: In NÖ wurden in Phase 1 mehr als 23.000 Anträge abgewickelt
  • Newsletter: bisher regelmäßig aktualisierte 540 WKNÖ Corona-Newsletter

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