Rudi Schöller – ein „Wuchtl-Drucker“ sorgt für gute Laune

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Leserartikel Eva Leutgeb, 06.08.2020 08:51 Uhr

ZWETTL. Gestern gab Kabarettist Rudi Schöller sein Programm „Vormärz spricht“ am Zwettler Eislaufplatz zum Besten, das an die 150 Zuseher bei freiem Eintritt genießen konnten. Die Sendung „Wir sind Kaiser“ hat Rudi Schöller in Österreich bekannt gemacht. Dort war er immer als stummer Diener Vormärz zu sehen.

Stumm war er in seinem Programm allerdings gar nicht mehr. Die Rolle „Vormärz“ hätte er bekommen, weil er „der beste im Nix sagen ist“. Er erzählt aus seinem Leben, seiner Familie, Freunde und Lebensgefährtin Julia. Oder wie er zu „Wir sind Kaiser“ gekommen ist und beantwortet die häufigste gestellte Frage, was denn der Lugner eigentlich bezahlt bekomme. Dabei druckt er das ganze Programm lang dem Publikum ziemliche „Wuchteln“ rein, die für ordentliche Lacher sorgten. Ebenso nimmt er die Krise aufs Korn: „Die zwei großen Gewinner der Krise waren Amazon und Klopapier.“ Klopapier sei zum Prestige-Projekt geworden. Früher hätte man sich geniert. Aber jetzt wären die Leute mit dem Klopapier heimgegangen wie mit Louis Vuitton-Taschen. Oder dass das Krisenmanagement beim Zusperren gut war – beim Aufsperren weniger. Den imaginären Babyelefanten attackiert er ebenso, denn bei uns gäbe es ja so viele. In Australien nehme man einen Känguru-Abstand oder in Texas sechs Whiskyfässer. Warum nicht bei uns drei Kisten Bier oder fünf Grillhendl? Oder dass er Homeoffice gut findet, weil es besser ist „der Lurch rennt im Homeoffice vorbei, als der Chef im Büro“. Dazwischen singt er Lieder, begleitet sich selbst auf der Gitarre, imitiert Grönemeyer, Lindenberg & Co und beatboxt den Song „Muh“, bei dem alle den Titeltext mitsingen müssen.

Verlosung und Regenschirme für alle

Zum Abschluss gab es nach einer Zugabe eine Verlosung. Zwei Sitzplätze wurden ausgerufen, die einen Bierkrug mit Rudi Schöller und seiner Signatur erhielten. Der Krug wurde von der Goldenen Rose, die auch die Bewirtung am Platz übernahm, mit dem Bräugetränk aufgefüllt. Für alle Zuschauer sponserte Alexander Leutgeb einen Regenschirm, der bei den Plätzen am Sessel für eventuelle Regenschauer hing. Das Wetter hielt aus und die Leute freuten sich, den Schirm anschließend nach Hause mitnehmen zu dürfen.

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