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YSPERTAL/STIFT ZWETTL. Es war eine aufregende Woche für die Schüler der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft (HLUW) Yspertal, einer Privatschule des Stiftes Zwettl, in Burgund (Frankreich). Schließlich ist der Austausch mit französischen Bürgermeistern und Gemeindebunddirektoren eine nicht alltägliche Sache.

Die Schüler der HLUW Yspertal als internationale Botschafter für die moderne Umweltwirtschaft in der Europäischen Union beim Treffen mit der Gemeindebunddirektorin Béatrice Minois in Frankreich (rechts), die Gemeindebunddirektorin Béatrice Minois und die erste Bürgermeisterin der Burgund, Madeleine Marechal, (links) Bürgermeister von Champignelles Jacques Gilet und die Sprachwochenleiterin Edith Wernad von der HLUW Yspertal. Foto: HLUW Yspertal/Gunter Gortan

Die HLUW Yspertal, die einzige berufsbildende Schule für nachhaltiges Wirtschaften in Österreich, folgte der Einladung des französischen Gemeindebundes aus der Region Puisaye-Forterre. 42 Schüler unter der Koordination von Edith Wernad und Gunter Gortan verbrachten eine Woche in der Region Burgund in Frankreich.

Europäisches Energiekonzept

Während des einwöchigen Aufenthaltes im Gymnasium La Brosse in Auxerre und im Gymnasium Toucy (Burgund) lernten die Schüler die französische Gemeindebunddirektorin Béatrice Minois im Rathaus von Saint-Fargeau, etwa 200 Kilometer südlich von Paris, kennen. Die Direktorin Béatrice Minois stellt den Gästen aus Österreich das mit sechs Millionen Euro geförderte regionale Energiekonzept vor. Die Standbeine dieses Konzeptes sind die regionale Nutzung der Wasserkraft und des Holzes der umliegenden Wälder. An diesem Energiekonzeptabend nahmen auch der Bürgermeister von Champignelles und die erste Bürgermeisterin von der Gemeinde Mezilles (Burgund), Madame Madeleine Marechal teil.

Erfahrungsaustausch auf dem Umwelt-und Energiesektor

„Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz auf europäischer Ebene und die Verständigung in der Fremdsprache sind wichtiger denn je“, so Wochenkoordinatorin Edith Wernad. Die HLUW Yspertal vermittelt das notwendige Know-how dafür und bei ihrem Frankreichaufenthalt konnten die Schüler aus dem Yspertal auch Erfahrungen mit den Öko-Beauftragten des Gymnasiums in Toucy austauschen. Neben den natur- und umweltwissenschaftlichen Themen umrahmten viele landeskundliche Highlights wie eine Weinverkostung in Chablis, eine Gewürzkuchen- und Senfverkostung in Dijon und ein Besuch im Wallfahrtsort Vézelay und Fontainebleau das Wochenprogramm.“Mit solchen Angeboten für unsere Schüler wird unsere unikate Ausbildung attraktiver und aufgewertet“, freut sich Gerhard Hackl, Direktor der HLUW Yspertal. „Fachbezogener Fremdspracheneinsatz ist in einer Zeit der Globalisierung besonders wichtig!“


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