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FRANKENFELS. 40 Jahre ist es nun schon her, dass die niederösterreichische Bäuerinnenorganisation ins Leben gerufen wurde. Bei einer Festveranstaltung im Steinschalerdörfl in Frankenfels ließ man diese Jahre nochmals Revue passieren und warf einen Blick in die Zukunft. Unter den rund 400 Festgästen befanden sich unter anderem Landeshauptmann Erwin Pröll und Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes. Auch die Zwettler Region war mit Landesbäuerin-Stellvertreterin Andrea Wagner vertreten. Als Highlight des Abends gab das Theaterprojekt „Bäuerinnen on Tour“ einen heiteren Rückblick in Theaterform zum Besten.

  1 / 2   Ehrengäste und aktuelle Landesleitung (v.l.): Landwirtschaftskammer Niederösterreich Vizepräsidentin und Obfrau der SVB Theresia Meier, Landesbäuerin-Stellvertreterin Annemarie Raser, Landesbäuerin-Stellvertreterin Andrea Wagner, Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes, Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, Landeshauptmann Erwin Pröll, Landwirtschaftskammer Niederösterreich Kammerdirektor Franz Raab, Landesbäuerin-Stellvertreterin Elisabeth Schwammeis, Landesbäuerin-Stellvertreterin Ingrid Stacher und „Die Bäuerinnen Niederösterreich“-Geschäftsführerin Elfriede Schaffer. Foto: LK NÖ/Roland Rudolph

Viel hat sich bewegt in den letzten 40 Jahren. Besonders in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, bei der sozialen Absicherung und Gleichstellung der Bäuerinnen aber auch bei der Professionalisierung der betrieblichen Dienstleistungen sowie beim Imageaufbau konnten zahlreiche wichtige Erfolge für den ländlichen Raum erzielt werden. „Unsere Bäuerinnen zeigen seit jeher, dass sie wissen, was sie wollen und worauf es tatsächlich ankommt. Sie verfolgen ihre Ziele mit Wissen und Herz. Wenn wir politisch und gesellschaftlich weiterkommen wollen, brauchen wir weibliche und männliche Sichtweisen. Sie beflügeln einander. Unsere Bäuerinnen haben mit der Gründung der Bäuerinnenorganisation eine gemeinsame starke Stimme gewonnen. Hier wollen wir als Landwirtschaftskammer bestmöglich unterstützen“, erklärt Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes und möchte in Zukunft noch mehr Frauen für die Funktionärinnenarbeit gewinnen. „Unser Ziel ist es, die Beteiligung der Frauen in den Gremien weiter zu steigern. Engagieren sich zwar immer mehr Bäuerinnen und treten für ihre Rechte und Werte auch im Dialog mit der Gesellschaft ein, so erkennen wir dennoch, dass in vielen Gremien die Kraft der Frauen fehlt“, so Schultes und definiert damit den Arbeitsschwerpunkt für die Zukunft.

Gemeinschaft, die es in sich hat

40.000 Mitglieder und 390 Bäuerinnen-Vereine setzen heutzutage wichtige Akzente im ländlichen Raum. „Das 40-Jahr-Jubiläum haben wir ganz bewusst als Meilenstein herausgegriffen. Mit diesem Jubiläum nehmen wir uns abseits von der alltäglichen Arbeit auch einmal Zeit, auf Erfolge und Leistungen zurückzublicken. Die Niederösterreichischen Bäuerinnen können zu Recht stolz auf ihre Arbeit sein und darauf, was sie geschafft haben“, erklärt Landesbäuerin Irene Neumann Hartberger. Entsprechend ihrem Motto natülich.gemeinsam.lebendig bieten „Die Bäuerinnen Niederösterreichs“ rund 2000 Veranstaltungen im Jahr an und setzen sich damit auch für ihre aktuellen Strategieziele ein. „Der Dialog mit der Gesellschaft, die Forcierung von Frauen in agrarischen und politischen Gremien, die Unterstützung der partnerschaftlichen Betriebs- und Lebensführung, die Steigerung des Zusammenhalts in der Landwirtschaft und die Stärkung der Frauen im ländlichen Raum sind Ziele, die auch künftig nichts an ihrer Aktualität verlieren werden und die uns auch künftig noch weiter begleiten werden“, so Neumann-Hartberger.


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