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WALDVIERTEL/MÜHLVIERTEL. 20 Betriebe aus dem Waldviertler Hochland und der Mühlviertler Alm haben sich zusammengeschlossen. Sie alle verbindet ihre „gsunde“ Einstellung, darum auch der Name „GSUNDS4tel“. Initiatorin und Koordinatorin Tanja Neumayr erklärt im Kurzinterview die Idee dahinter.

Initiatorin und Koordinatorin Tanja Neumayr aus Langschlag
Initiatorin und Koordinatorin Tanja Neumayr aus Langschlag

Tips:Wie kam es zu diesem Zusammenschluss?

Neumayr: Das erste Treffen gab es im Jänner 2016 bei uns am Hof in Langschlag, über 25 Leute folgten der Einladung, um sich meine Vision anzuhören. Das Fazit am Ende des gemütlichen Abends: Es waren alle begeistert von der Idee, uns zusammenzuschließen. Unsere Region hat einfach so viel „Gsunds“ zu bieten und es wäre schade, wenn jeder für sich alleine kämpft. Wir sind kein Verein sondern eine unabhängige und für jeden Betrieb, der die Qualitätskriterien erfüllt, offene Arbeitsgruppe, ohne Hierarchien und Abhängigkeiten. Unser Ziel war es möglichst unkompliziert an die Sache heranzugehen. Nach über einem Jahr starten wir jetzt als GSUNDS4tel mit 20 Betrieben und einem gemeinsamen Marketingauftritt.

Tips:Was steckt hinter der Initiative GSUNDS4tel?

Neumayr: Wir, die 20 Betriebe bauen auf fünf Rubriken. Erstens: „Gsund schlofn“, dazu zählen die Beherbergungsbetriebe, zweitens „Gsund essn“ mit den Direktvermarktern und der Gastro, drittens „Gsund bleibn“ wo sich Energetiker und Themenbereiche wie Cranio-Sacrale Arbeit, Strömen, Kräuter, Naturkosmetik/Seifen finden, viertens die Rubrik „Gsund bewegn“ mit Fitness, Sportvereinen, verschiedenen Bewegungsangeboten oder tiergestützten Aktivitäten und nicht zuletzt „Wos gsunds lerna“, dazu zählen unter anderem Workshops oder die Schule am Bauernhof. Jede Rubrik hat Qualitätskriterien, die wir uns selbst auferlegt haben und an die wir uns alle halten. Wir bauen auf Gesundheit, Bewegung und Natur und sind regional, das heißt wir bleiben in einem Radius von 25 Kilometern.

Tips:Gibt es bereits Ideen für zukünftige Projekte?

Neumayr: Das ist der Prozess, in dem wir uns gerade befinden. Aber womöglich planen wir mit dem Dorferneuerungsverein Langschlag im Rahmen des Bienentages etwas. Ich glaube es ist gut, die Dinge eher langsam wachsen zu lassen. Das Prinzip der Freiwilligkeit ohne Zwangsverpflichtung ist mir sehr wichtig. Durch viele kleine Gespräche kommt man meist auf spannende Ideen und das braucht seine Zeit, in dieser Phase sind wir gerade. Aber alleine das bessere Kennenlernen der Betriebe untereinander ist schon ein Bonus: man weiß, was der Andere anbietet, man kann Empfehlungen aussprechen, das ist eine Win-win Situation für alle Beteiligten.

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