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„Lastesel Auto“ richtig bepacken: wie einige Minuten Leben retten können

Katharina Vogl, 18.07.2018 15:17

BEZIRK ZWETTL. Laut ÖAMTC Reisemonitoring wollen heuer 42 Prozent aller österreichischen Urlauber mit dem Auto verreisen. ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Zwettl, Ewald Braunstein, rät, die Beladung sorgfältig und ohne Hektik durchzuführen. Denn: „Einige Minuten Aufwand können im Ernstfall Leben retten“, mahnt Braunstein.

Schlecht gesicherte Ladung ist laut Mobilitätsclub mitunter ein Risiko für Insassen. Foto: ÖAMTC
Schlecht gesicherte Ladung ist laut Mobilitätsclub mitunter ein Risiko für Insassen. Foto: ÖAMTC

„Mit einer Vollbremsung muss man immer rechnen – und herumfliegende Gegenstände können bei einem Unfall gar mit dem 50-fachen der eigenen Masse wirken“, erklärt Ewald Braunstein und gibt Tipps zur richtigen Ladungssicherung.

Kofferraum

Schwere Gegenstände im Kofferraum möglichst unten an die Rückseite der hinteren Sitzbank legen. Großflächige Koffer am besten stehend an die Sitzbank lehnen, dadurch verteilt sich die auftretende Energie besser. Leichte Gegenstände darauf oder davor schlichten.

Hutablage

Das Ladegut im Kofferraum darf die Rücksitzlehne nicht überragen. Auch die Hutablage sollte niemals als Ablage dienen. Bei einer Vollbremsung können dort abgelegte Gegenstände im schlimmsten Fall zu schweren Kopfverletzungen führen.

Freie Rücksitze

Kühlboxen oder Getränkekisten werden gerne aus Bequemlichkeit auf der Rückbank platziert. Schwere Gegenstände sind allerdings besser im Kofferraum oder notfalls im hinteren Fußraum aufgehoben.

Zurrmittel

Neben einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung der Gepäckstücke können zum Befestigen der Ladung geeignete Zurrmittel eingesetzt werden.

Dachboxen

Am sichersten transportiert man platzraubendes Reisegepäck in einer Dachbox. Dabei kommt es einerseits auf die richtige Montage am Fahrzeug, andererseits auf die Sicherung der Ladung mittels Gurten innerhalb der Dachbox an.

Reifendruck

In der Bedienungsanleitung ist nicht nur das höchstzulässige Gesamtgewicht, sondern auch der optimale Reifendruck bei starker Zuladung angegeben. Auch die Scheinwerfer sollten dementsprechend eingestellt werden.

Kostenlose Montage und Infos

Ewald Braunstein lädt Interessierte in den Stützpunkt ein: „Unsere Techniker helfen gerne und kostenlos bei der richtigen Montage von Trägersystemen. Darüber hinaus gibt“s Infos zu Mitführpflichten im Ausland, Reisekarten oder Städteführer kostenlos für Mitglieder.“


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