Bürgerinitiative gegen Transitverkehr auf der B 38
GROSS GERUNGS. In Groß Gerungs kocht dieser Tage das Thema einer Nordumfahrung wieder hoch. Christine Wagner von der „Bürgerinitiative gegen Transitverkehr auf der B 38“: „Es wurde vor vier Jahren nach heftigen Protesten vom Gemeinderat (vorläufig) ad acta gelegt und nun von der Gemeindespitze trotz (offiziell?) unveränderter Faktenlage unangekündigt und überraschend in Form einer Kundmachung zum Raumordnungsplan reaktiviert.“

Konkret:
Ende 2013 wurde die fertige Planung einer Nordumfahrungstrasse als lokale Lösung 'für die Zukunft' vorgestellt und sollte als Freihaltefläche für Verkehrstrassen im Raumordnungsplan festgeschrieben werden. Eine Bürgerinitiative forderte stattdessen, dass sich die Gemeinde zuerst gegen Durchzugsschwerverkehr einsetzen sollte.
„Erst nachdem feststeht, dass der Transitverkehr NICHT auf der B38 durch Groß Gerungs rollt (eine entsprechende Route REALISIERT ist), sollten die Freihalteflächen Thema sein. Somit sollte keine Notwendigkeit für eine Umfahrung mehr bestehen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die fertig beschlossene Trasse als Einladung für Durchzugsstraßenplanung verstanden wird. Aufgrund der über 500 Unterschriften für die Bürgerinitiative gab der Gemeinderat nach (“wurde das Planungsverfahren mit Beschluss des Gemeinderates eingestellt“, März 2014)“, informiert Wagner.
Seit 4. Juli 2018 hängt eine Kundmachung für ebendiese Freihaltflächen aus, Beschlussfassung am 20. August 2018. Für den 4. August hat die Bürgerinitiative kurzfristig zu einem Informations- und Diskussionsabend eingeladen.
Infoabend 4. Aug. 2018
20 Uhr GH Hirsch/Traxler


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