ÖAMTC Pannenhilfe: 2.000 Einsätze im Bezirk Zwettl im Jahr 2018
BEZIRK ZWETTL. Ein einsatzreiches Jahr haben die „Gelben Engel“ hinter sich: Knapp 2.000 Mal rückte die ÖAMTC-Pannenhilfe im Jahr 2018 im Bezirk Zwettl aus. Der Hauptpannengrund: Probleme mit der Batterie.

Insgesamt verzeichneten die Pannenhilfe des ÖAMTC im Bezirk knapp 2.000 Einsätze im Jahr 2018. „Rekordmonat war der kalte Februar mit 200 Einsätzen, gefolgt von den Sommermonaten Juli und August mit jeweils 185 Einsätzen. Übers ganze Jahr gerechnet sind die Zahlen zum Vergleichszeitraum 2017 nahezu ident“, berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
Hauptpannengrund: Batterie
Hauptpannengrund waren 2018 einmal mehr Probleme mit der Batterie. „Mehr als ein Drittel der Einsatzfahrten mussten die Gelben Engel deshalb zurücklegen“, schildert der ÖAMTC-Experte. Der Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, wurde in Niederösterreich zudem rund 32.300 Mal gebraucht – ein Plus von 5,9 Prozent (2017: 30.500).
Neuerung für 2019 – der „Reservekanister fürs E-Auto“
Ein besonderer Fall für die ÖAMTC-Pannenfahrer sind Elektrofahrzeuge, die mit leerem Akku liegenbleiben. Dafür gab es bisher nur eine Lösung: Abschleppen zur nächsten Ladesäule. Der Mobilitätsclub hat daher seit einigen Wochen einen „Mobile Electric Vehicle Charger“, eine Art Powerbank für E-Autos, im Probebetrieb. Dieses Gerät besteht aus mehreren Lithium-Zellen, die direkt am Pannenort die direkt am Pannenort in wenigen Minuten ausreichend Strom für eine Weiterfahrt abgeben können. „Damit sollte die Fahrt zur nächsten Ladesäule möglich sein und die bisher obligatorische Abschleppung kann entfallen“, hält der ÖAMTC-Experte Samek abschließend fest.


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