Gartentipp: Tausendsassa Kompost-Tee, leicht gemacht
ZWETTL. Wo früher zur Krankheitsabwehr Substrate steril gedämpft oder mit chemischen Methoden entseucht wurden, geht man mehr und mehr dazu über, Kompost-Tee einzusetzen. Wie dieser mit etwas Geschick selbst gemacht werden kann, das verrät GARTENleben Zwettl den Tips-Lesern.

Die Sonne wird kräftiger, der Frühling nähert sich in großen Schritten und Gärtner allerorts scharren schon in den Startlöchern. Und haben dabei wieder die Qual der Wahl: Denn unzählige Produkte stehen für den Garten zur Verfügung – zahlreiche Erden, Düngemittel, Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmittel – oft ist es schwer im Dschungel der Gartenprodukte den Durchblick zu bewahren.
Doch eigentlich sind gar keine Zusatz-Spezial-Extradünger oder komplizierte, giftige Pflanzenschutzmittel notwendig, um seinen Garten das ganze Jahr lang gesund, fit und schön zu halten, klärt Elisabeth Koppensteiner von GARTENleben auf.“Kompost und Kompost-Tee reichen vollkommen aus und sind das Beste, was es für unsere Pflanzen gibt. Allerdings ist das Wissen über Herstellung und Anwendung leider nicht allgegenwärtig.“
Kompost-Tee – leicht gemacht
Kompost-Tee stärkt mithilfe natürlicher Mikroorganismen das Immunsystem der Pflanzen, aktiviert die pflanzeneigenen Selbstheilungskräfte und sorgt für üppiges Grün und strahlende Blütenpracht. Kompost-Tee erhält man – gebrauchsfertig in Teebeuteln abgepackt – im Fachhandel oder über GARTENleben in Zwettl. Hobbygärtner mit hochwertigem Hauskompost können einen solchen auch selbst herstellen, weiß Elisabeth Koppensteiner: „Einfach über Nacht eine Handvoll Kompost in einem wasserdurchlässigen Beutel (zum Beispiel aus Jute) in einem Kübel mit Wasser ansetzen und fertig ist der selbstgemachte Kompost-Tee. Am besten das Rezept noch mit Kräuterzusätzen, Steinmehl und diversen Nährstoffzusätzen verfeinern.“
Die zig Milliarden an Mikroorganismen in diesem natürlichen Tee leisten dann unglaublich tolle Arbeit: Sie unterstützen die Pflanze beim Wurzelwachstum und stimulieren die Entwicklung feiner Haarwurzeln, erleichtern die Nährstoffverfügbarkeit und -aufnahme und beeinflussen die gesamte Pflanzenphysiologie positiv.


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