216 "Minis" aus dem Bezirk bei Kindergroßveranstaltung in Lilienfeld
BEZIRK ZWETTL. Seit 1997 ist der Minitag im diözesanen Jahreskreis nicht mehr wegzudenken. Er wird veranstaltet, um den tausenden Ministranten Wertschätzung und Dank für ihren Dienst auszusprechen. 2500 Kinder und ihre Begleiter strömten heuer am Pfingstdienstag nach Lilienfeld, darunter auch 216 Ministranten aus dem Bezirk Zwettl.

3500 Portionen Nudeln wurden verteilt, dazu flossen einige hundert Liter Fruchtsaft. Rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiter trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Beim umfangreichen, 80 Workshops umfassenden Programm zu Spiel, Kreativität und Sport wurde der Gemeinschaftsgedanke gestärkt. Geboten wurde unter anderem eine Wasserrutsche, Riesenluftburgen, eine Fotosession, Slackline, verschiedenste Bastelworkshops, Führungen, Workshops für Begleiter und vieles mehr. Auch heuer waren spezielle Angebote für alle Ministranten über 13 Jahre dabei und da die Katholische Jungschar dieses Jahr ihren 70 Geburtstag begeht, wurde ein eigener Geburtstagsbereich angeboten.
Mit Abt und Weihbischof gefeiert
Als Höhepunkt des Tages feierte Abt Matthäus Nimmervoll mit den Kindern und Jugendlichen einen Gottesdienst in der Stiftsbasilika von Lilienfeld, der größten Kirche Niederösterreichs. Am Nachmittag besuchte Weihbischof Anton Leichtfried die Ministranten und kam mit ihnen bei einem kleinen Rundgang durch das Stiftsgelände ins Gespräch.
Die Ministranten-Pastoral ist der Katholischen Jungschar ein besonderes Anliegen. Ulrich Schilling, Leiter des Bereichs Kinder und Jugend der Pastoralen Diensten der Diözese, streicht diese Bedeutung hervor: „Wir sind sehr stolz auf die ehrenamtliche Arbeit tausender Buben und Mädchen jahrein, jahraus in ihren Pfarren – sehen sie aber gleichzeitig als Ansporn, besondere Veranstaltungen und Angebote zu setzen. So ist der Minitag mittlerweile ein Fixpunkt für viele Ministrantengruppen der Diözese geworden.“
Ein besonders beeindruckendes Bild zeigte die bunte Kinderschar mit ihren Ministrantengewändern und den stolz getragenen Taferln und Transparenten der jeweiligen Pfarre (siehe Fotos.


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