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ZWETTL/HORN/KREMS. In Kürze werden sie an die Haustüren in der Region klopfen: Von 14. bis 19. August sind verschiedene Teams von Ärzte ohne Grenzen in Zwettl, Horn und Krems, im Rahmen einer regionalen Informations- und Spendenkampagne, unterwegs.

Ärzte ohne Grenzen sind vor allem in Krisengebieten im Einsatz; Foto: Ärzte ohne Grenzen/Robert Haugl und MSF

Dabei suchen die Mitarbeiter der Organisation Haushalte auf, um persönlich über die Hilfsprogramme und über die Herausforderungen in den Krisengebieten zu sprechen. Ziel der Initiative ist es, neue Unterstützer zu gewinnen.

„In den Städten informieren wir an Infoständen auf Plätzen oder in Einkaufszentren, am Land ist das weniger üblich. Daher besuchen wir die Leute zuhause und bitten auf diese Art um dringend notwendige Spenden für unsere Hilfseinsätze“, erklärt Andreas Plöckinger, der Leiter der Spendenabteilung von Ärzte ohne Grenzen Österreich. Plöckinger weist ausdrücklich darauf hin, dass die Teams nicht berechtigt sind, Bargeld anzunehmen.

Zu erkennen sind die Mitarbeiter an den rot-weißen T-Shirts mit dem Logo von Ärzte ohne Grenzen. Darüber hinaus führen die Teams stets Ausweise mit einem Foto mit.

Für eventuelle Rückfragen aus der Bevölkerung steht das Ärzte ohne Grenzen-Büro unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: 0800-246 292 (kostenlos).

Über die Hilfsorganisation

Ärzte ohne Grenzen bezieht den Großteil der Mittel für die weltweite medizinische Nothilfe aus privaten Spenden. Nur so kann unabhängige Hilfe gewährleistet werden, die frei von politischen und wirtschaftlichen Interessen ist. Gerade bei der Arbeit in Konfliktgebieten, wie derzeit etwa Afghanistan, Jemen oder Syrien ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. Im Jahr 2016 stammten 95 Prozent der weltweiten Mittel von Ärzte ohne Grenzen aus privaten Spenden.


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