Caritas zieht Pflege-Bilanz: Steigende Nachfrage auch im Bezirk Zwettl
BEZIRK ZWETTL. In den fünf Sozialstationen im Bezirk Zwettl leisteten 152 Mitarbeitern in Summe 109.326 Einsatzstunden. Im Zuge der Betreuung der 600 Klienten wurden im Jahr 2018 1.314.863 Kilometer mit den Dienstautos zurückgelegt.

Die Bilanz der Caritas der Diözese St. Pölten zeigt eines deutlich: der Bedarf nach mobiler Pflege ist groß und wächst weiter (Bezirkszahlen - siehe Infobox).
Caritasdirektor Hannes Ziselsberger dankt den mehr als 800 Pflege-Mitarbeitern der Caritas in der Diözese St. Pölten für ihr Engagement und ihren Einsatz. „Die mobile Hauskrankenpflege ist die Königsdisziplin unter den Pflegeberufen. Unsere Mitarbeiter haben hohe Eigenverantwortung, sind immer wieder mit neuen – oftmals herausfordernden - Situationen konfrontiert und müssen in Abstimmung mit den Kunden sowie deren Angehörigen das beste Pflege- und Betreuungskonzept erarbeiten und umsetzen. Jeden Tag und bei jedem Wetter. Gerade in den vergangenen schneereichen Wochen eine enorme Leistung des gesamten Teams.“
Neben den „klassischen“ Pflegeaufgaben baut die Caritas auch laufend ihr Angebot aus: Die Mitarbeiter der Sozialstationen gestalten Betreuungsnachmittage, bieten Gedächtnistraining an und organisieren Besuchsdienste, damit auch alleinlebende Menschen ausreichend Sozialkontakte haben.
Größte Herausforderung 2019: qualifiziertes Personal
Eine der größten Herausforderungen für das kommende Jahr wird einmal mehr sein, qualifiziertes Pflegepersonal zu finden. Die Caritas sucht Heimhilfen ebenso wie Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen oder Fachsozialbetreuer/innen und Pflegeassistent/innen. „Nur wenn wir auch ausreichend Personal finden, können wir unser Angebot der Nachfrage entsprechend ausbauen“, so Caritasdirektor Hannes Ziselsberger.


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