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Pilotprojekt: Lehrlinge schauen über den Tellerrand

Katharina Vogl, 28.05.2015 09:55

ZWETTL. Der Monat Juni wird ein spannender werden für Carina Bauer, Auszubildende bei der Kastner Gruppe Zwettl. Sie nimmt beim ersten internationalen Lehrlingsaustausch teil. Das Pilotprojekt „Cross Border 2015“ macht“s möglich: Sieben Lehrlinge von Waldviertler Unternehmen bekommen erstmalig die Chance, sich im Rahmen eines vierwöchigen Aufenthaltes bei einem Partnerbetrieb auszutauschen.

Die ausgewählten Lehrlinge zusammen mit den Organisatoren von Industriellenvereinigung, Wirtschaftsforum Waldviertel und dem Verein IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch). Foto: Kastner Gruppe
Neben Carina Bauer (Kastner Gruppe) nehmen noch Lehrlinge von folgenden Firmen teil: Eaton Industries (Austria) GmbH, Pollmann International GmbH, Agrana Stärke GmbH und Tyco Eletronics Austria GmbH. Michaela Roither, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Niederösterreich: „Wir freuen uns, dass sich Top-Betriebe aus dem ganzen Waldviertel bereiterklärt haben, an dem Pilotprojekt teilzunehmen. Es ist in der heutigen Wirtschaftswelt wichtig, über die Grenzen zu gehen und sich andere Unternehmen anzusehen. Besonders für die international ausgerichteten Unternehmen im Waldviertel.“ Partnerbetriebe in Sachsen2015 wurde für den Austausch die Region Vogtland in Sachsen auserkoren. Dort steht eine Vielzahl von unterschiedlichen Partnerunternehmen zur Verfügung. Die Zuordnung zu einem Betrieb erfolgt dann konkret anhand der einzelnen Lehrberufe und Unternehmen. Die erste Phase dieses Pilotprojekts ist bewusst auf den deutschsprachigen Raum ausgelegt, in weiterer Folge könnte  der englischsprachige Raum in Betracht gezogen werden. Ein „Rücktausch“ von Lehrlingen aus Deutschland innerhalb eines Jahres wäre geplant. Christof Kastner, Obmann des Wirtschaftsforum Waldviertel und geschäftsführender Gesellschafter der Kastner Gruppe, betont: „Wir wollen die besten Köpfe im Waldviertel beschäftigen und natürlich auch dort halten. Die Waldviertler Lehrlinge, die über den Tellerrand hinausblicken, sind somit auch Botschafter für das Waldviertel im Ausland.“  Ziel ist, neben der Aneignung von neuen Arbeitsmethoden und -techniken und der internationalen berufspraktischen Erfahrung  auch Land und Leute kennenzulernen.

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