Pilotprojekt „Cross Border“ begeisterte Lehrlinge
ZWETTL. Viel zu erzählen haben die beiden KASTNER Lehrlinge Carina Bauer und Kevin Fahrthofer, sie absolvierten ein einmonatiges Auslandspraktika und konnte so in andere Kulturkreise eintauchen und viele bleibende Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Insgesamt sieben Lehrlinge von Waldviertler Firmen bekamen mit Unterstützung des Vereins IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch), des Wirtschaftsforums Waldviertels und der Industriellenvereinigung die Chance, an einem „Cross Border-Programm“ teilzunehmen. Vom Bezirk Zwettl waren dies Carina Bauer aus Sallingstadt (Schweiggers) und Kevin Fahrthofer aus Ottenschlag, beide Lehrlinge bei der KASTNER Gruppe Zwettl. Erfahrungsaustausch im Vogtland/DeutschlandAnfang Juni führte die Reise für Carina Bauer in das vogtländische Gebiet nach Plauen. Der dortige Arbeitgeber Lebensgarten GmbH, ist ein deutscher Hersteller für ökologisch und nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Bereich Backwaren, Müslis und Schokoladeartikel. Ihre Aufgaben waren etwa die Bearbeitung des Postein- und Ausganges, die Führung des Rechnungseingangsbuches, die Aktualisierung von Personallisten, die Bewerberverwaltung, Ablagetätigkeiten sowie die Unterstützung der Personalabteilung und der Verwaltung.Aber auch Land, Leute und Umgebung konnten näher kennengelernt werden im Zuge von gemeinsamen Ausflügen und Abenden. So wurde beispielsweise ein Ausflug nach Dresden durchgeführt oder eine Rundfahrt im schönen Vogtland organisiert.Auslandspraktika im schönen Mailand/ItalienKevin Fahrthofer aus Ottenschlag absolvierte sein Praktikum bereits im Mai. Im Zuge eines Infomeetings lernte er vorab erstmals alle weiteren Lehrlinge kennen, die sich ebenfalls für die Reise nach Mailand angemeldet hatten. Voller Vorfreude flog man nach Mailand. Hier gab es zunächst einen 20stündigen Sprachkurs, wo etliche Grundlagen der italienischen Sprache vermittelt wurden. Der Arbeitsplatz von Kevin Fahrthofer war der Supermarkt Qui C“E, wo er das Einschlichten der Ware, die Datumskontrolle und die Lagerhaltung übernahm. Seine guten Englisch-Kenntnisse wurden für Auskünfte seitens der Touristen gerne in Anspruch genommen. Dazwischen blieb noch genug Zeit, um die traumhafte Stadt zu erkunden, die Weltausstellung EXPO zu besichtigen oder im San Siro Stadion tolle Fußballspiele zu genießen. Persönliche und fachliche Weiterentwicklung der jungen Mitarbeiter„Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigstes Gut“, meint KASTNER-Geschäftsführer Herwig Gruber. In den vergangenen Jahren haben viele Lehrlinge, auch aus anderen Standorten, ein Auslandpraktikum absolviert. Zum einen ist der berufliche Aspekt wichtig, immerhin wird die Arbeitsweise in anderen Kulturkreisen veranschaulicht. Zum anderen fördert ein solcher Aufenthalt die persönliche Entwicklung der Lehrlinge.


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