ASTEG. „Es entwickelt sich wirklich prächtig“, meint Reinhard Waldhör und meint damit das Marketingkonzept, an dem in der Kleinregion ASTEG gerade auf Hochtouren gearbeitet wird – die „Heimat der Waldviertler Knödel“

In unseren Waldviertler Kreisen kursiert jene alte Weisheit, dass man erst dann heiraten darf, wenn man die hohe Kochkunst eines echten „Erpfiknödel“ beherrscht. Das lässt bereits erahnen, welch großen Stellenwert das goldige Stück hat. Aber in einer Region ist der Knödel im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde – nämlich in der Kleinregion ASTEG. Und dort werden waldviertelweit auch die meisten hergestellt – hat doch der Klang“sche Familienbetrieb seinen Sitz in Allentsteig. In dieser Manufaktur werden im Durchschnitt 15.000 Stück pro Woche von Hand gefertigt.
Und der Knödel in all seinen Facetten soll zukünftig das kulinarische Highlight der Gemeinden Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz an der Wild werden. Das Konzept, das seit Herbst 2015 erarbeitet wird, erhält nun den letzten Schliff. Derzeit formiert sich gerade eine Vielzahl an „Knödlwirten“ aus der Region, die das Thema mittragen wollen. Projektleiter Reinhard Waldhör: „Hier wird momentan intensiv an den Richtlinien und Rahmenbedingungen gearbeitet. Mehrere Workshops und eine Interviewserie haben schon stattgefunden, die Akteure sind mit Feuereifer am Werk! Eine gemeinsame Marke sowie der Auftritt nach außen wird ebenfalls gerade entwickelt und kann bald vorgestellt werden.“
Ein Fest zum Startschuss
Auf ein gemeinsames Fest habe man sich bereits geeinigt. Dieses wird Anfang September über die Bühne gehen und der offizielle Startschuss für die „Heimat der Waldviertler Knödel“ werden, welche der Region kulinarischen und touristischen Aufwind verleihen sollen.


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