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ZWETTL. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 9. Juni, nahmen die Grünen Zwettl die touristischen Radwege rund um die Stadtgemeinde Zwettl kritisch unter die Lupe. Sie fordern eine rasche Verbesserung der aktuellen Situation.

Beim Lokalaugenschein: Karl Bruckner, Ewald Gärber, Thomas Göschl und Silvia Moser fordern eine Beseitigung der steilen Schieberampe in der Mühlgrabengasse in Zwettl. Foto: zVg

Ein großes Manko sehen die Grünen in der derzeitigen Beschilderung. Durch Routenänderungen im Vorjahr (Kamp-Thaya-March-Radroute -> KTM-Radweg) kam es in und rund um die Stadt Zwettl zu den unterschiedlichsten Beschilderungen – für den Radfahrer irreführend, so die Argumentation. Manche Hinweisschilder seien zum Teil schon veraltet bzw. nicht mehr gültig (KTM-Radroute zwischen Altenburg und Großglobnitz) oder überhaupt schlecht ersichtlich. Ein weiterer Kritikpunkt: Seit der Schließung des Personenzugverkehrs Zwettl-Schwarzenau im Dezember 2010, besteht keine Möglichkeit mehr, Fahrräder in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie den Linienbussen, zu transportieren. „Die Appelle bislang wurden ignoriert“, so Gemeinderat Thomas Göschl.

„Gefahrenstelle: Schieberampe“

Eine der offensichtlichsten Baustellen orten die Grünen an der Kamp-Thaya-March-Radroute, am Stadtrand von Zwettl, konkret in der Mühlgrabengasse. Von dort führt die neugeschaffene, sehr steile Schieberampe auf die weiterführende Strecke. „Ein touristischer Radweg sollte auch für ältere Radfahrer mit Packtaschen von mindestens zehn Kilo am Gepäcksträger ausgelegt werden. Die neu geschaffene Rampe ist für diese Personen absolut unzumutbar.“ Zudem gäbe es vorab keinerlei Gefahrenhinweise für die Radfahrer, was diese „unbrauchbare Rampe“ betrifft, kritisieren die Grünen.

Radverkehrs-Beauftragter gefordert

Fehlerlose Beschilderungen der KTM-Radroute, Schaffung einer Fahrradmitnahmemöglichkeit in den Linienbussen, Ausweitung der bestehenden Fahrradverleihzeiten in Zwettl, Beseitigung der angesprochenen Rampe – die Liste der „grünen“ Forderungen ist lang. Was es ihrer Ansicht nach brauche, sei ein fixer Ansprechpartner für den Radverkehr in der Gemeindeverwaltung, damit die notwendigen Verbesserungen rasch umgesetzt werden können.


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