Dauereinsatz wegen Hitzewelle: 190 Pannenhilfen im Juli im Raum Zwettl
BEZIRK ZWETTL. Die ÖAMTC-Pannenhilfe ist wegen der Hitzewelle im Dauereinsatz, so auch im Raum Zwettl.

Ganz Europa hat aktuell mit extremer Hitze zu kämpfen – und auch in Österreich stiegen die Temperaturen in den vergangenen Tagen auf weit über 30 Grad.
„Die Hitzewelle fällt genau mit der Hauptreisezeit zusammen. Das spüren natürlich auch unsere Pannenfahrer, die seit 1. Juli österreichweit rund 60.100 Pannenhilfen und 23.600 Abschleppungen zu absolvieren hatten. Allein in Niederösterreich rückten die gelben Engel im Monat Juli zu 11.500 Pannen-Einsätzen aus und 3.100 Mal kam der Abschleppdienst zum Einsatz, weil die Panne aufgrund eines größeren, technischen Gebrechens an Ort und Stelle nicht behoben werden konnte“, berichtet Ewald Braunstein, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Zwettl.
„Auch im Raum Zwettl sind unsere Kollegen im Dauereinsatz. Waren es im Juni noch 150 Pannen-Einsätze und Abschleppungen, rückten sie im Juli zu rund 190 Pannenhilfen auf der Straße aus.“
Streikendes Kühlsystem, Probleme mit der Elektronik
Die typischen Pannenursachen bei Hitze: Hohe Temperaturen in Kombination mit Stop-and-go-Verkehr lassen beispielsweise häufig das Kühlsystem streiken. Probleme mit der Elektronik sind ebenfalls häufig.
„Und, um mit einem Mythos aufzuräumen: Die Batterie ist nicht nur im Winter der stärkste Einsatzgrund, auch im Sommer entfällt gut ein Drittel der Pannenhilfen darauf“, erklärt der ÖAMTC-Stützpunktleiter. „Autobatterien werden bei Hitze genauso instabil wie bei Kälte.“ Im schlimmsten Fall muss die Batterie sogar getauscht werden, daher haben die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs auch im Sommer Ersatzbatterien in ihrem Einsatzfahrzeug.
28. Juli: einsatzstärkste Tag
Österreichweit einsatzstärkster Tag seit Julibeginn war der 28. Juli: 2.200 Mal mussten die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs ausrücken.
Insgesamt erwartet der ÖAMTC in den Sommermonaten Juli bis September etwa 173.000 Pannenhilfe-Einsätze in ganz Österreich, im Schnitt also rund 1.900 Einsatzfahrten täglich.


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