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FPÖ-Tierschutzsprecherin Ina Aigner zum Thema Wolf: "Jetzt muss agiert werden"

Katharina Vogl, 09.08.2018 14:39

BEZIRK ZWETTL/WALDVIERTEL. Der Wolf lässt derzeit wieder kräftig von sich reden: aufgrund mehrerer Vorfälle, zuletzt in den Gemeinden Langschlag, Arbesbach oder Bad Großpertholz, meldete sich FPÖ-Tierschutzsprecherin und Landtagsabgeordnete Ina Aigner zu Wort. Die NÖ Freiheitlichen sehen dringenden Handlungsbedarf.

Der Wolf sorgt derzeit für große Verunsicherung in der Region; Foto: Waitandshoot/Shutterstock.com
  1 / 2   Der Wolf sorgt derzeit für große Verunsicherung in der Region; Foto: Waitandshoot/Shutterstock.com

„In Niederösterreich hat der Wolf erneut zugeschlagen, innerhalb weniger Tage wurden mehrere Nutztiere im Waldviertel gerissen. Die Landwirte sind immer mehr alarmiert, Anrainer geben ihrer Angst mittlerweile deutlich Ausdruck“, so FPÖ-Tierschutzsprecherin Landtagsabgeordnete. Ina Aigner. „Wir müssen lernen, mit dem Wolf zu leben und daher fordere ich, dass auf politischer Ebene noch heuer konkrete Lösungen für Niederösterreich erarbeitet werden.“

„Es ist richtig und wichtig, dass Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl bereits erste Maßnahmen ergriffen hat und sich mit dem Wolfexperten Georg Rauer in Allentsteig ein Bild vor Ort gemacht hat. Jetzt muss allerdings agiert werden, wir müssen uns wohl auf die Gegenwart des Wolfes einstellen. Es macht allerdings einen Unterschied, ob wir mit 15 oder 500 dieser geschützten Tiere leben müssen“, argumentiert Aigner. „Als Mutter eines fünfjährigen Mädchens ist es für mich sehr wohl relevant, wie mittel- und langfristig mit dieser Situation umgegangen wird. Zudem braucht es für die Landwirtschaft entsprechende Maßnahmen.“

Aigner weiter: „Ich erwarte mir von der Politik so rasch als möglich Antworten! Das heißt, im bevorstehenden Herbst sollen Lösungen erarbeitet werden, die Ende des Jahres abgeschlossen sind. Erörtert werden muss hier etwa, ab welchem Zeitpunkt Bestandsregulierungen erfolgen sollen. Oder aber, wie sinnvoll künftig die derzeit gültige EU-Regelung hinsichtlich Artenschutz ist.“


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