Relaisleitungsübung fordert neun Feuerwehren in Hinterstoder
Eine anspruchsvolle Relaisleitungsübung beschäftigte zahlreiche Einsatzkräfte im Stodertal. Insgesamt neun Feuerwehren übten gemeinsam den Aufbau einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung über eine große Distanz und stellten dabei ihre Schlagkraft sowie die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg unter Beweis.
3,2 Kilometer lange Löschwasserleitung mit rund 160 Schläuchen
Als Wasserentnahmestelle diente die Steyr. Von dort wurde das Löschwasser über eine rund 3,2 Kilometer lange Relaisleitung gefördert. Für die Wasserförderung kamen insgesamt acht Pumpen zum Einsatz. Über rund 160 B-Schläuche wurde das Wasser entlang der Mautstraße Hinterstoder-Höss transportiert.
Die lange Förderstrecke stellte die beteiligten Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Zusätzlich musste die Schlauchleitung die L552 queren. Damit die Straße während der Übung weiterhin benützt werden konnte, errichteten die Einsatzkräfte mehrere Schlauchbrücken, wodurch Fahrzeuge die verlegten Leitungen sicher überfahren konnten.
Beteiligte Kräfte
An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren Hinterstoder, Vorderstoder, Spital am Pyhrn, Windischgarsten, St. Pankraz, Rosenau am Hengstpaß, Steyrling und Klaus an der Pyhrnbahn. Unterstützt wurden sie von der Einsatzführungsunterstützung (EFU) des Bezirkes Kirchdorf, welche die Führungsunterstützung und Dokumentation übernahm. Die Drohnengruppe des Bezirkes Kirchdorf lieferte während der gesamten Übung aktuelle Lagebilder aus der Luft und unterstützte die Übungsleitung bei der Übersicht über die weitläufige Einsatzstrecke.

