Drei Hubschrauber und 110 Teilnehmer bei Flughelferweiterbildung in Hinterstoder im Einsatz
Rund 110 Einsatzkräfte trainierten am Mittwoch auf den Hutterer Böden für den Ernstfall im steilen alpinen Gelände: Das Landesfeuerwehrkommando und die Landesfeuerwehrschule Oberösterreich luden zur groß angelegten Flughelferweiterbildung.
Im Fokus der Übung stand die nahtlose Zusammenarbeit zwischen den Flughelferstützpunkten der Feuerwehren, den Hubschrauberbesatzungen und der Bergrettung Hinterstoder bei einem angenommenen Waldbrand mit zwei Brandstellen. Da Fahrzeuge im steilen Gelände rasch an ihre Grenzen stoßen, simulierten die Teams praxisnah den Transport von Mannschaften, Gerät und Löschwasser aus der Luft.
Drei Hubschrauber im Einsatz
Für realistisches Training sorgten drei unterschiedliche Luftfahrzeuge: Das Österreichische Bundesheer unterstützte die Übung mit einer Bell 212 sowie einer Leonardo AW169, während die Polizei mit dem Hubschrauber "Libelle" aus Hörsching im Einsatz war.
Sicherheit im Steilgelände
Um das Arbeiten in den exponierten Lagen abzusichern, errichtete die Bergrettung Hinterstoder Seilgeländer für die Feuerwehrkräfte. Als Bindeglied zwischen Boden und Luft zeigten die speziell ausgebildeten Flughelfer einmal mehr, wie entscheidend klare Abläufe, eingespielte Handgriffe und exakte Kommunikation im alpinen Schadensfall sind.

