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Rieder Panzergrenadiere bei Übung "Quick Lion" für die EU-Battlegroup

Tips Logo Walter Horn, 20.11.2017 , 4910 Ried/Innkreis

RIED. Das Rieder Panzergrenadierbataillon 13 stellt im ersten Halbjahr den Großteil des österreichischen Kontingents der EU-Battlegroup (EUBG). Zum Abschluss der Vorbereitungen nahmen sie in den letzten drei Wochen mit belgischen und niederländischen Verbänden an der Übung "Quick Lion" in Nordeutschland teil.

Verstärkt werden die Rieder durch das Panzergrenadierbataillon 35 aus Großmittel. Insgesamt unterstützt das Österreichische Bundesheer mit 500 Soldaten (zwei Panzergrenadierkompanien plus Hubschrauber und Versorgungssoldaten) die EUBG des ersten Halbjahres 2018. Die Bereitstellung von 20 Schützenpanzern "Ulan" ist ein Novum – erstmals stellt Österreich Panzer für die EU bereit.

"Diese Übung bringt einen absoluten Mehrwert. Jeder einzelne Soldat ist international eingebunden", erklärt der Kommandant der österreichischen Soldaten Oberst Alfred Steingreß.

Schnelle Eingreiftruppe

Eine EU Battlegroup (EUBG) oder EU-Kampfgruppe ist eine für jeweils ein halbes Jahr aufgestellte militärische Formation der Krisenreaktionskräfte der Europäischen Union (EU) in hoher Verfügbarkeit. EU-Battlegroups bestehen aus etwa 1500 bis 3000 Soldaten (im Kern aus einem Infanterieverband in Bataillonsstärke und einem Führungselement), die mehrere Nationen gemeinsam stellen.

Seit 2007 halten sich jeweils zwei Battlegroups pro Halbjahr bereit, um in fünf Tagen am jeweiligen Einsatzort zu sein.

Das Spektrum ihrer Missionen reicht von humanitären Hilfeleistungen oder Evakuierungs- und Stabilisierungsoperationen bis hin zu Einsätzen zur Friedenssicherung. Sie sind für Erstmissionen in einer Krisenregion gedacht und schaffen die nötigen Voraussetzungen für einen weiteren Einsatz (z. B. im Rahmen der UNO). Eine reale Alarmierung ist seit der Gründung der EU Battlegroups im Jahr 2007 noch nie passiert.

Fotos: Rainer Zisser, Bundesheer


16 Bilder

Österreichische Panzer in der deutschen Heide (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Der niederländische König Willem-Alexander im Gespräch mit einem Grenadier der österreichischen EInheiten (Unteroffizier des Panzergrenadierbataillon 35 aus Großmittel) (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
König Willem-Alexander auf dem Schützenpanzer ULAN (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Österreichische Militärpolizei leistet Personenschutz für hochrangiges Führungspersonal. (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Abmarsch der Rieder ULAN-Schützenpanzer vom Lager Trauen in den Übungsraum (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Der Kompaniekommandant der KPE-Kompanie mit seinen Soldaten vor Übungsbeginn beim Antreten im Feld. (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Eine multinationale Brigade aus Österreichern, Belgiern und Niederländern (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Belgische Soldaten mit ihrem Radpanzer. Im Hintergrund die Innviertler Grenadiere bereit zur Crowd Riot Control (CRC) (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Soldaten der KPE (Kaderpräsenzeinheit) des Panzergrenadierbataillons 13 in CRC-Adjustierung (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Schützenpanzer ULAN vor einer Straßensperre (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Niederländer üben Seite an Seite mit Österreichern (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Schützenpanzer ULAN im herbstlichen Gelände Norddeutschlands (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Rieder Grenadiere als Teil der „Infantry Task Force“ (ITF) der multinationalen Brigade (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Grenadiere sitzen ab und führen das Gefecht im Wald weiter fort. (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Der Brigadegeneral Gerard Koot, Kommandant der multinationalen Brigade, im Gespräch mit österreichischen Soldaten (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)
Vom gewöhnlichen Schützen bis hin zum Mechaniker. Auch in die EUBG gibt es eine große Variation an Arbeitsplätzen (Foto: Rainer Zisser, Bundesheer)