„Acheron oder das Vermächtnis“ von Heinrich Maderthaner

Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 18.12.2012 14:57 Uhr

Ein anstrengender Weg zum Erbe. Die Moldau, die Salza und die Enns sind die Kulisse des neuen Romans von Heinrich Maderthaner. Bei der Testamentseröffnung gibt der Notar den Versammelten bekannt, dass ihnen der verstorbene Friedrich Mardetschläger ein beträchtliches Vermögen hinterlassen will. Allerdings gilt es einige Aufgaben zu erfüllen. Um das Erbe antreten zu können, müssen sie die Flüsse Moldau, Salza und Enns mit einem Kanu befahren und dort die Asche des Verstorbenen verstreuen. Wenn auch nur einer von ihnen die Flussfahrt nicht erfolgreich beendet, verlieren die Übrigen ebenfalls ihren Anteil. Der lachende Dritte wäre dann der Bruder des Verstorbenen, der bereits eine Erbschaftsklage vorbereitet hat und zudem ein unmoralisches Angebot unterbreitet. Jeder der Beteiligten ist gezwungen, seine eigene Antwort auf die Herausforderung zu finden. Am Ende werden sie die Stromlinien der Flüsse, Kulturräume, Naturräume und Seelenräume passiert haben. Dazwischen werden die Kanufahrten sehr ausführlich beschrieben. Autor: Heinrich MaderthanerAcheron oder das VermächtnisVerlag Kehrwasser,196 Seiten, HardcoverISBN: 978-3-902786-09-8Preis: 16,95 Euro 
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