Der 1979 in Linz geborene Axel Wolph ist sicherlich einer der kreativsten, talentiertesten und produktivsten Künstler zwischen Wien und Kalifornien, zweiteres ist mittlerweile zu seiner zweiten Heimat avanciert.Text: Josef Winklmayr
Der Vater von drei Söhnen hat das unbändige Vermögen, den Zuhörer zu fesseln, auch das fünfte Soloalbum hat lässige Tracks mit schönen Geschichten zum Reintauchen, darin Versinken, zum Inhalt. Entstanden sind die dreizehn Songs im Zeitraum von dreizehn Monaten. Der Opener-Song „Peace, Love & Ice-Cream“ ist ein würdiger Auftakt, mit überraschendem Wechsel im Refrain von Moll auf Dur, spannend auch „Morning View“, ein toller Gitarren-Pop-Rock-Song. Melancholischen Touch gibt's auf „Where Do We Go“ oder „It's Not The End“. Das lässige „Boys Don't Know Nothing About Girls“ war die erste Singleauskoppelung, überraschend auch „My Yoko Ono“, ein Song in bester John-Lennon-Manier. Den gelungenen Abschluss stellt das rockige „This Is My Life“ mit hymnischem Refrain. Prädikat: herausragend!
Seit 14 Jahren pflegt der Brite Jamie Cullum mit seinen Alben gnadenlos musikalische Grenzen zu sprengen und auf originelle aber immer authentische ...