Wer ist nun der aktuelle „King of R&B“? Justin Timberlake oder doch Robin Thicke? Nach der timberlake'schen Veröffentlichung der „20/20 Experience“setzt nun Robin Thicke mit „Blurred Lines“ ein kräftiges Zeichen. Text: Josef Winklmayr
Er wird dabei klarerweise massiv durch den internationalen Chart- und Airplay-Erfolg der gleichnamigen Titelsingle unterstützt. Selbiger Song verkaufte sich weltweit über 3,5 Mio. Mal, trotzdem ist Timberlake in der Gesamtrechnung kommerziell noch um einiges erfolgreicher. Das 2006 erschienene Thicke-Album „The Evolution Of Robin Thicke“ gilt mittlerweile als R&B-Standardwerk, die vorliegende neue CD steht dem um nichts nach. Die zehn Tracks glänzen durch heisse Beats, teilweise experimentellen Sound (“Take It Easy On Me“ oder „Give It 2U“), und genial souligen Momenten, die an die Seventies erinnern. Die Highlights sind die groovigen Songs „Top Of The World“, „Ain' No Hat 4 That“ und „Ooh La La“. Jedes Genre scheint Thicke zu liegen, das dancige „Feel Good“ und auch das motwonige „The Good Life“ stehen dem 35-jährigen Kalifornier gut zu Gesicht. Fans des Meisters können sich freuen, 2014 wird er Maroon 5 auf deren Tour unterstützen, hoffentlich auch bald in Österreich.
Seit 14 Jahren pflegt der Brite Jamie Cullum mit seinen Alben gnadenlos musikalische Grenzen zu sprengen und auf originelle aber immer authentische ...