Koalition: Duftnoten und ein offenes historisches Fenster
WELS. Im November 2015 haben sich die Freiheitlichen und die Volkspartei auf ein Koalitionspapier geeinigt. Das wird nun auf „Biegen und Brechen“ abgearbeitet. Der Tenor bei den obersten Vertretern: „Wir arbeiten erfolgreich zusammen und haben noch viel vor“.

Wie in jeder Ehe gibt es gute und weniger gute Tage, doch man habe sich zusammengerauft. Die Volkspartei verweist immer wieder auf die eigenen Duftnoten, die man hinterlassen hat: „Das Wirtschaftsservice ist eine Erfolgsgeschichte. Und der Bücherbus, der nun realisiert wird, hat einen geistigen Vater. Das ist ganz klar unser Fraktionsobmann Markus Wiesinger“, meint Landtagsabgeordneter Peter Csar (VP).
Für Bürgermeister Rabl war der Ankauf des Greifs eine der wichtigsten Entscheidungen in den letzten Jahren: „Dieses offene historische Fenster mussten wir einfach nutzen“. In die Kinderbetreuung will er weiter investieren. Alleine durch die provisorische Einrichtung weiterer Kindergarten- und Krabbelstubenräumlichkeiten können 70 weitere Kinder betreut werden: „Dazu sind 14 zusätzliche Personaleinheiten notwendig. Wir haben so viele Kinder, wie noch nie“. Die Strukturreform wird abgearbeitet.
Die Kritik an der Stadtplatzgestaltung ist für beide nicht nachvollziehbar: „Gerade SPÖ-Stadtrat Klaus Hoflehner hat sich hier sehr eingebracht. Und dann kommt die Enthaltung. Da muss man reden. Wir versuchen die Entscheidungen politisch ausgewogen zu treffen“, ist der Bürgermeister überzeugt.


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