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ADLWANG. An den ersten drei Oktoberwochenenden werden wieder die „Goldenen Samstagnächte“ gefeiert. Ende November gibt es einen Festabend anlässlich 125 Jahre Adlwang.

Gründungsjahr der Gemeinde Adlwang ist 1893. Foto: Kranzl
Gründungsjahr der Gemeinde Adlwang ist 1893. Foto: Kranzl

Ist der Kirtag früher eine Nebenerscheinung der traditionellen Wallfahrt zur Marienkirche gewesen, hat er sich im Lauf der Jahre zu einem Treffpunkt entwickelt, der neben Verkaufsschauen für Vergnügen, Party und Unterhaltung steht. „Unser Ziel ist es, unmittelbar im Nahbereich der Wallfahrtskirche, abseits vom Trubel der typischen Kirtagsbuden, eine Begegnungszone zu schaffen, die von regionalen Anbietern aus dem Bereich der landwirtschaftlichen Direktvermarktung und von regionalen Handwerkern beschickt wird“, sagt Bürgermeister Karl Mayr.

Behutsame Schritte

Ein Arbeitsteam um die sogenannten „Ernährungsräte“ begleitet vom Projektteam „NOI“ befasst sich intensiv mit der Neupositionierung des Marktgeschehens. Die Wallfahrt soll wieder den Stellenwert erhalten, den sie ursprünglich gehabt hat und auch in Zukunft haben wird. „Es werden behutsame Schritte sein. Ein erster Schritt wird bereits heuer mit der Einrichtung einer Begegnungszone am Kirchenplatz gesetzt“, so Mayr.

Festabend in der Bürgerhalle

Die Gemeinde Adlwang feiert am 24. November in der Bürgerhalle einen großen Festabend zum 125-Jahr-Jubiläum. Katharina Ulbrich wird begleitet von historischen Fotos die Geschichte des Ortes erzählen. Beginn bei freiem Eintritt ist um 19 Uhr. Alle Gäste erhalten eine Ausgabe der zu diesem Anlass erstmals aufgelegten Informationsmappe „Adlwang – Historie, Gegenwart, Zukunft“.

Internet-Stars singen

Für die Musik sorgen die Hollerstauden aus dem Pinzgau. Die drei Salzburgerinnen sind mit ihrem Mundart-Coversong des Hits „Despacito“ über Nacht berühmt geworden. Eine abgespeckte Version des offiziellen Festabends wird es schon um 14.30 Uhr geben, um auch betagteren Senioren und Kindern die Chance zu geben, etwas über die Geschichte von Adlwang zu erfahren bzw. Erinnerungen wachwerden zu lassen.<


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