Wie der Wald auf die Gesundheit wirkt
ADLWANG. Durch die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien wird erstmals in unserer Gegend die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes erforscht.

Engagierte Mitarbeiter rund um Visionär und Ideengeber Stefan Achathaler, der den Hallerwald in Adlwang sehr gut kennt, möchten den Wert von Waldluft, Tannengrün und Aussichtsplätzen auf das Wohlbefinden von Menschen auswerten. Weit über 150 Probanden meldeten sich für eine wissenschaftliche Analyse ihrer Befindlichkeit. „Der Blick von Ortsfremden zeigte mir, welch einen Schatz wir in Adlwang haben mit den vielen Tannen und den schönen Ausblicken“, erzählt Stefan Achathaler. Der erste Teil des Forschungsprojektes wurde abgeschlossen.
Phase zwei ab dem Frühsommer
Professorin Renate Cervinka widmet sich nun der Auswertung der vielen Daten. Im Frühsommer 2019 startet die zweite Erhebungsphase, wo nach der Umgestaltung der Wege, dem Anbringen von ergonomischen Ruhebänken und Plattformen erneut gefragt wird, wie der Wald auf die Menschen wirkt. „Der große nachhaltige Wert dieser Forschung ist, dass so viele Menschen in die Planung und Umsetzung eingebunden werden können“, freut sich Achathaler.
Anliegen für alle
Sein Team wird von der Gemeinde Adlwang, besonders durch Vizebürgermeisterin Maria Achathaler, tatkräftig unterstützt. Sie sind überzeugt, dass Gesundheit und Gesundheitsförderung allen ein Anliegen ist. Bei der Jubiläumsfeier der Gemeinde Adlwang wurden wertvolle Preise und Gutscheine unter den Probanden verlost. Die Sieger waren Martina Achathaler, Brigitte Riesenhuber, Leopold Geiblinger, Martin Ritschl, Hermann Sturmberger und Christian Wasserbauer.


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