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STEYR. Extremsportler Günter Schachermayr aus Steyr hat im Velodrom im deutschen Niederpöring einen außergewöhnlichen Weltrekordversuch absolviert.

Extremsportler Günter Schachermayr auf seiner Vespa Rally 200 im Velodrom von Niederpöring. Der Motorroller Baujahr 1977 wurde speziell für diesen Weltrekordversuch vorbereitet. (Foto: Günter Schachermayr)

Der 48-Jährige fuhr mit einer Vespa Rally 200 aus dem Jahr 1977 zehn Stunden lang auf der 333,33 Meter langen Zementrennbahn und legte dabei 1.273 Runden (424,33 Kilometer) zurück.

„Die steilen Kurven sind für Fahrräder gebaut. Mit einer Vespa sind sie extrem schwierig zu befahren. Wer zu langsam fährt, rutscht nach innen ab. Wer zu schnell fährt, riskiert einen schweren Sturz“, beschreibt Schachermayr die Herausforderung.

Durch die hohen Geschwindigkeiten in den Steilkurven wirkten enorme Fliehkräfte auf den Körper des Steyrers. „Auf diesen Husarenritt habe ich mich vier Jahre lang vorbereitet“, sagt Schachermayr. Dafür absolvierte er auch ein spezielles Fitnessprogramm. Seine schnellste Runde auf der Bahn gelang ihm in nur 17,3 Sekunden.

Während der Fahrt kämpfte der Weltrekordjäger mit Hitze, Abgasen, Erschöpfung sowie starken Rücken- und Kopfschmerzen. Nach zehn Stunden beendete er den Versuch erfolgreich. Nun prüft Guinness World Records die eingereichten Video- und Bildaufnahmen.


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