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Älteste Rotkreuz-Ortsstelle des Mühlviertels ist jetzt doppelt so groß und rundum erneuert

Martina Gahleitner, 07.10.2017 09:25

AIGEN-SCHLÄGL. Ein kleines soziales Zentrum ist mit der Erweiterung der Rotkreuz-Ortsstelle und dem neuen Sozialmarkt entstanden. Gestern wurde dieses offiziell eröffnet.
 

  1 / 12   Die Eröffnungsgäste nutzten gleich die anschließende Besichtigungsmöglichkeit, um sich im Sozialmarkt und in der RK-Ortsstelle umzuschauen. Im Bild Soma-Leiterin Karin Mandl mit RK-Präsident Walter Aichinger und Landesgeschäftsleiter-Stv. Thomas Märzinger. Foto: Gahleitner

Keine 20 Jahre ist es her, dass die 1929 gegründete Ortsstelle nach „einer 70-jährigen Odyssee“ (so OS-Leiter Grüll) ihr Zuhause in der Aigener Hauptstraße mit 19 Mitarbeitern bezogen hat. Heute sind es 163 Rotkreuzler, die hier ihren Dienst tun und eben für diese gibt es jetzt mehr Platz. Genauer gesagt: doppelt so viel. Denn die Fläche wurde von 200 auf 400 m2 erweitert, wofür auch das Nachbargebäude abgerissen wurde. „Wir hatten eine rasante Personalentwicklung und deshalb auch viele räumliche Probleme“, freut sich Ortsstellenleiter Roland Grüll jetzt umso mehr, dass diese nach zwei Jahren Bauzeit der Vergangenheit angehören. 780.000 Euro wurden dafür investiert.

Sozialmarkt ist notwendig

Trotz der Platznot gründete das Rote Kreuz Aigen eine Jugendrotkreuz-Gruppe, die aktuell 17 Jugendliche und drei Betreuer umfasst. Auch der Sozialmarkt nahm seinen Betrieb auf, dessen neues Zuhause im ehemaligen Contra-Markt gleichzeitig eröffnet wurde. 640 Berechtigte mit geringem Haushaltseinkommen können zweimal wöchentlich die Einkaufsmöglichkeit nutzen. Das Team rund um Sozialmarktleiterin Karin Mandl umfasst 63 Mitarbeiter. 

Neue Aufgaben

Aigen-Schlägl sei ein sehr gutes Beispiel für die Entwicklung in ganz Oberösterreich, zeigte RK-Präsident Walter Aichinger auf. „Es werden noch viele zusätzliche Aufgaben im Gesundheits- und Sozialbereich auf uns zukommen und wir müssen gute Voraussetzungen schaffen, damit diese auch erfüllt werden können.“

Unbezahlbare Leistung

Landeshauptmann Thomas Stelzer lobte bei der Eröffnung die „unbezahlbare Leistung der hauptamtlichen und freiwilligen Mitarbeiter“ und deren „ständige, verlässliche Bereitschaft zum Helfen.“ Mit der erweiterten Ortsstelle und dem Sozialmarkt sei nicht nur ein Gebäude geschaffen worden, sondern Leben und Gemeinschaft, ergänzte Stelzer.


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