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AIGEN-SCHLÄGL. Zum einen war es der Wunsch, wieder einmal einen Kalender zu gestalten. Zum anderen ging es beim Fotoprojekt in der Bioschule aber darum, einen anderen Blick auf den elterlichen Hof und den zukünftigen Beruf zu werfen. Das Ergebnis ist ein Kalender, mit dem zwölf Schüler mit Bildern ihre Geschichte erzählen.

  1 / 3   Florian Höglinger mit seinen Eltern am Kräuterfeld. Bei dem Fotoprojekt warfen die Schüler einen bewussten Blick auf das Leben und Arbeiten am Hof und mit ihren Eltern.  Foto: Reisenzaun

Was haben die Schüler vom Vater, der Mutter gelernt; wie sehen sie das Leben und Arbeiten mit der Natur; wie soll das Thema Hofübergabe kommuniziert werden; was möchten sie mit ihren Bildern erzählen? Diese Arbeitsaufträge gaben Fotograf Otto Saxinger und Projektverantwortliche Katharina Reisenzaun den zwölf Bioschülern, die an dem von Leader geförderten Projekt teilgenommen haben.

Positive Bilder von der Landwirtschaft

Die Burschen sind dann ausgeschwärmt und haben sich Motive überlegt, wie man ein positives Image vom bäuerlichen Leben vermitteln kann. „Der eine wollte mit Papa und Kühen auf der Weide fotografiert werden, bei anderen trafen wir uns am Kräuterfeld, in der Werkstatt oder machten ein Bild von allen Generationen, die am Hof leben“, erzählt Reisenzaun, die die Geschichten der Schüler mit der Kamera festgehalten hat. Am Ende gab es genug Bilder, um mit jedem Schüler ein Kalenderblatt zu gestalten.

Stolz überwiegt

„Mit diesem Projekt haben wir auch positive Stimmung für das gemeinsame Leben am Hof gemacht – ohne etwas beschönigen zu wollen, denn das Zusammenleben der Generationen ist sicher nicht immer leicht. Aber es wurde deutlich, dass die Eltern irrsinnig stolz auf ihr Leben, ihre Arbeit und auf ihre Kinder sind“, fasst Direktor Johann Gaisberger zusammen.

Der immerwährende A3-Kalender ist in der Bioschule Schlägl gegen eine freiwillige Spende erhältlich.


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