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AIGEN-SCHLÄGL. Den diesjährigen Holzbaupreis in der Kategorie öffentliche Bauten holte sich die Bioschule Schlägl. Insgesamt wurden 110 innovative Musterbeispiele oberösterreichischer Holzbaukompetenz in sechs Kategorien eingereicht.
 

Foto: Luigi Migani-luigimigani.com
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Federführend bei der Planung der Bauarbeiten an der Bioschule Schlägl war die Architekturbüro ARKADE ZT GmbH.

Durch den kompakten Erweiterungsbau mit zwei im 90 Grad Winkel zueinander stehenden Schenkel wurden die Erschließungs- und Eingangssituationen der Bioschule Schlägl neu definiert. Angepasst an das Gelände, entstand ein zweigeschossiges Gebäude mit Aufschließung durch das obere Geschoss. Ein überdeckter Eingangsbereich weist klar den Weg zur Schule und zum Veranstaltungsbereich, der vielseitig genutzt werden kann. Im Veranstaltungsbereich integriert sind ein Verkaufsraum für regionale Produkte und ein Servicebereich mit Lehrküche. Der Veranstaltungssaal ist mit Trennsystem in mehrere Räume teilbar.

Baumaterial aus der Region

Im Untergeschoss wurden die Lehrwerkstätten und Praxisräume untergebracht, während im Anbindungsbereich zum Bestand ein Hof entstand, welcher für Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten nutzbar ist. Ein wesentlicher Bestandteil vom Konzept der Erweiterung war die regionale Wertschöpfungskette. Waldbesitzer lieferten das Fichtenholz für die Tragkonstruktion, die Weißtanne für die gesamte Innenverkleidung und das Lärchenholz für die Außenfassade. Die Baufirma Brüder Resch führte die Bauarbeiten aus. Die landwirtschaftliche Fachschule vermittelt durch das Bauwerk die ökologischen Lehrinhalte und leistet somit einen positiven Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit.


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