Verschiedene Gründe sprachen für Auflösung der Abfallsammelinseln
ALBERNDORF. Tips-Leser haben der Redaktion geschrieben, dass es in der Gemeinde keine ausreichende Versorgung mit Müllcontainern mehr gibt. Bürgermeister Martin Tanzer nahm dazu Stellung.

„Abfallsammelinseln, wie die nun in Alberndorf geschlossene, verursachen aufgrund der hohen Fehlwurfquoten – zum Beispiel bei Kunststoff 35 Prozent – hohe Kosten. Konkret handelt es sich nicht um Kosten sondern um geringere Erlöse, die bei einer ordnungsgemäßen Trennung erzielt werden könnten. Weiters entstehen Kosten durch die Standortbetreuung und -reinigung sowie die erforderlichen Entleerungen“, erklärt der Bürgermeister von Alberndorf, der weiters ausführt: „Zudem können getrennte Wertstoffe als Sekundärrohstoffe verwendet werden und tragen so zu einem ressourcenschonenden Handeln bei. Aus diesen ökologischen und ökonomischen Überlegungen hat sich die Gemeinde Alberndorf dazu entschieden, die Abfallsammelinsel zu schließen. Im Gegenzug dazu wurden mit dem Bezirksabfallverband zusätzliche Öffnungszeiten im Altstoffsammelzentrum (ASZ) Aich vereinbart, um eine qualitativ hochwertige Trennung der Wertstoffe sicherstellen zu können. Mit der Auflösung der Sammelinsel wurde ein Schritt gesetzt, der in den meisten Nachbargemeinden und in vielen Gemeinden des Bezirks Urfahr-Umgebung bereits vollzogen wurde.“


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