Bio.Genuss Mühlviertel-Donau wird international weiterentwickelt
OBERNEUKIRCHEN/MÜHLVIERTEL. Die Initiative Bio.Genuss Mühlviertel-Donau wird durch ein transnationales Leader-Projekt weiterentwickelt, international vernetzt und künftig stärker sichtbar und buchbar gemacht.

Bio.Genuss Mühlviertel-Donau verbindet Bio-Betriebe, Gastronomie, Hotellerie, Handwerk und Tourismus. Entschleunigtes Reisen, biologische Landwirtschaft, regionale Kulinarik, Wertschöpfung und persönliche Begegnungen mit Produzenten und Betrieben stehen dabei im Fokus. Mit dem transnationalen Leaderprojekt Sow Trips 3.0_Bio.Genuss wird die Initiative in die nächste Entwicklungsstufe geführt. Auf nationaler Ebene arbeitet der Tourismusverband Mühlviertel als Projektträger gemeinsam mit mehreren Leader-Regionen, der Donauregoin OÖ und der Bioregion Mühlviertel an der Weiterentwicklung des Projekts. Bereits jetzt sind mehr als 20 Tourismusbetriebe sowie über 30 Bio-Produzenten und Handwerksbetriebe eingebunden.
Netzwerktreffen in Waxenberg
Bei einem internationalen Projektpartnertreffen in Waxenberg tauschten sich Vertreter aus Luxemburg, Deutschland, Italien, Schweden und Österreich aus. Themen waren gemeinsame Angebotskriterien, Netzwerkanalyse, transnationale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch. Neben der fachlichen Arbeit erhielten die Gäste Einblicke in regionale Betriebe wie die Blaudruckerei Wagner, Erlinger Biokräuter, die Biobrauerei Neufelden, die Gastwirtschaft Hansberg und die Biobrennerei Thauerböck.
Bessere digitale Sichtbarkeit
Künftig sollen die Bio.Genuss-Erlebnisse unter anderem durch Audio-Portraits, Informationstafeln, online buchbare Angebote, Tour-Guide-Formate, bessere digitale Sichtbarkeit und internationale Vernetzung erweitert werden. Markus Obermüller, Geschäftsführer vom Tourismusverband Mühlviertel, ist überzeugt, dass Slow Trips hervorragend zum Mühlviertel passen. „Entschleunigtes Reisen, echte Begegnungen, regionale Kulinarik, Handwerk und der bewusste Blick auf das Ursprüngliche sind hier keine Inszenierung, sondern Teil der Identität unserer Region. Mit Slow Trips und Bio.Genuss Mühlviertel-Donau können wir genau diese Stärke touristisch sichtbar machen“, sagt er.


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