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URFAHR-UMGEBUNG. Insgesamt 16 Gemeinden sind seit 2012 Teil der Region Sterngartl Gustental. Als eine der 96 Modellregionen in Österreich wurden viele Energie- und Klimaschuztprojekte umgesetzt. Jetzt gibt es eine Einigung für eine Weiterführung.

(V.l.) KEM-Manager Simon Klambauer, Bürgermeister Martin Tanzer und Bürgermeister Hermann Reingruber. Foto: KEM Sterngartl Gusental

Für die nächsten drei Jahre soll es demnach weitergehen. Schon jetzt gibt es konkrete Ziele, die man in dieser Zeit verfolgen will: Keine Abhängigkeit mehr von teuren Erdölimporten, keine Angst vor Gas-Engpässen und weniger Treibhausgas- Ausstoß. Stattdessen wolle man sich für eine saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region und für die Minimierung des CO2-Ausstoßes einsetzen. Unter dem Motto „Wir sind visionär im Bereich Klima und Energie“ soll so weiterhin einen Beitrag zur Vermeidung der drohenden Klimakrise geleistet werden.

Erfolgreiche Projekte

Bereits in den vergangenen Jahren habe man im Bereich des Klimaschutzes viele erfolgreiche Projekte umsetzen können, heißt es von der Klima- und Modellregion. Thematisch ging es etwa um Energiegewinnungsanlagen auf öffentlichen Gebäuden, um Sanierungen, e-Ladeinfrastrukturen, e-Carsharing, Bewusstseinsbildungsprojekte und Infoabende.

Auszeichnung

Für die regionsübergreifende Kooperation wurde die Region mit dem europäischen Klimaschutzpreis „Climate-Star“ und dem Landesumweltpreis vom Land OÖ ausgezeichnet. „Gerade im Umweltbereich hört die Zuständigkeit nicht an der Gemeindegrenze auf und die reginale Zusammenarbeit macht sich bezahlt“, sagt Bürgermeister Martin Tanzer, der auch Obmann der Region Gusental ist. 

Gut aufgestellt in der Region 

„Die Herausforderung Klimawandel wird uns in den nächsten Jahren noch intensiv beschäftigen und es ist schön, wenn wir als Region gut aufgestellt sind und auch die kommenden drei Jahre mit gutem Beispiel vorangehen“, sagt Bürgermeister Hermann Reingruber, ebenfalls Obmann der Region Sterngartl.

Bereits jetzt werde in dem Regionsnetzwerk an neuen Projekten gearbeitet, um die örtlichen Gemeinden mit ihren Betreiben und der Bevölkerung in Richtung klimaverträgtlicher Zukunft auszurichten.  “Viele Initiativen der letzten Zeit und das aktuell laufende Klimavolksbegehren unterstreichen die Wichtigkeit des Themas und diesen Rückenwind werden wir bestmöglich nutzen“, so Simon Klambauer, der auch weiterhin als Modellregionsmanager tätig sein wird. Er soll in der Region als professionelle Koordinations- und Servicestelle zur Verfügung stehen und sowohl für Gemeinden als auch für Betriebe und für die Bevölkerung als Anlaufstelle bei entsprechenden Fragen fungieren. 


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