WKÖ Vizepräsidentin diskutierte in Rumänien Zukunft Europas
ALTENBERG/RUMÄNIEN. WKÖ Vizepräsidentin Ulrike Ramber-Koller diskutierte die Prioritäten für KMU und die Zukunft Europas mit Rumäniens Staatspräsident Johannis in Bukarest.

Rabmer-Koller nutzte ihr Treffen mit Präsident Johannis, um die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen für die Europäische Union und ihre Zukunft hervorzuheben. Sie betonte, dass sich Europa am Scheideweg befinde, insbesondere angesichts der Gefahr eines harten Brexit und möglichen Handelshemmnissen. Europas KMU erwarteten daher, „dass die Debatte über die Zukunft Europas in drei Bereichen deutliche Fortschritte macht: Schaffung eines stabilen politischen und gesellschaftlichen Umfeldes, Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung, Verbesserung der Fairness im Binnenmarkt und beim internationalen Handel.“ Die WKÖ-Vizepräsidentin begrüßte, dass diese Debatte auf dem Sibiu-Gipfel zur Zukunft Europas am 9. Mai fortgesetzt wird. Sie ersuchte den Präsidenten, die europäischen Sozialpartner hier weiterhin verstärkt einzubeziehen.
Grundlage für Wachstum und Wohlstand
Im Hinblick auf die bevorstehende Europawahl unterstrich Rabmer-Koller die Bedeutung von KMU für Europas Wirtschaft und Gesellschaft: „KMU-Unternehmer, deren Familien und Mitarbeiter haben einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis dieser Wahlen. Wir müssen daher unseren KMU den europäischen Mehrwert stärker bewusstmachen und sicherstellen, dass Europas Entscheidungsträger KMU als die wichtige Grundlage für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand sehen.“ Zum Abschluss übergab Rabmer-Koller Präsident Johannis das SMEunited Memorandum für die Wahlen und stellte die zehn politischen Prioritäten der KMU vor. Bei ihrem Treffen mit Minister Radu Oprea begrüßte Rabmer-Koller die wichtige politische Einigung zu Online-Plattformen als ersten wichtigen Schritt zu mehr Fairness für kleinere Plattformunternehmen.


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