Verfahren zur Brandstiftung von Asylheim abgebrochen
Altenfelden. Die Frage um die Verursacher des Brandes vom Asylheim in Rohrbach bleibt offen. Die Polizei setzte bisher alle Hebel in Bewegung, jedoch ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft habe daher das Verfahren vorläufig eingestellt.

Der Brandanschlag auf ein Asylheim im Altenfelden hatte Anfang Juni in Österreich für Aufsehen gesorgt. Insgesamt 48 Bewohner hätten damals demnächst unter Betreuung des Roten Kreuzes einziehen sollen. Trotz eingesetzter SOKO aus Experten des Landeskriminalamtes, des Verfassungsschutzes und Bezirkskräften bleibt die Frage um den Täter bis heute ungeklärt.
Staatsanwaltschaft Linz setzt das Verfahren vorläufig aus
Am Sonntag wurde nach einem Bericht der „Kronenzeitung“ bekannt,dass das Verfahren abgebrochen wurde. Das bestätigte auch die Staatsanwaltschaft Linz auf APA-Nachfrage. „Das Ruhen des Verfahrens hat nichts mit den Ermittlungen der Polizei zu tun“, stellte der Polizeisprecher klar. Dabei handle es sich lediglich um einen Formalakt. Die Polizei arbeite unterdessen weiter an dem Fall.“Sobald eine konkrete Spur da ist, wird die Staatsanwaltschaft informiert.“
Polizei ermittelt weiter
Seit Juni ist die Polizei nun auf der Suche nach den Brandstiftern. „Wir haben rund 200 Personen befragt und es wurden auch Hausdurchsuchungen durchgeführt“, berichtete Polizeisprecher David Furtner, Es soll mindestens vier Hausdurchsuchungen gegeben haben. „Diese fanden im Mühlviertel im Rechtsextremen-Milieu statt“, bestätigte Furtner. Bilang ohne Erfolg


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden