Sechs Arnreiterinnen reisen zur Faustball EM und WM
ARNREIT. Zeitgleich zur Faustball Europameisterschaft der Frauen von 24. bis 25. Juli findet die U18-Weltmeisterschaft von 23. bis 26. Juli in Reiden in der Schweiz statt. Mit dabei sind insgesamt sechs Arnreiterinnen.

Teamchefin Karin Azesberger und Angreiferin Kathi Gahleitner (beide Arnreit) wollen endlich den Blechmedaillen-Fluch auflösen und auf das Podest steigen.
„Unsere bisherigen Vorbereitungen laufen ideal. Nach einem intensiven viertägigen Trainingslager Ende Juni in Obertraun gab es vergangenes Wochenende noch ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien und die Teilnahme am Leonding Open. Am Mittwoch treten wir dann endlich die Reise in die Schweiz an. Wir machen uns heuer bewusst wenig Druck und haben unsere Ziele entsprechend angepasst. Das bedeutet keineswegs, dass wir mit weniger Ehrgeiz und Motivation an die Sache herangehen. Wir wollen unsere Stärken konsequent am Feld zeigen, als Team geschlossen auftreten und uns bei der EM bestmöglich präsentieren“, sagt Teamchefin Karin Azesberger.
„Leistungsziel nicht an erster Stelle“
Auch Angreiferin Kathi Gahleitner ist schon voller Vorfreude: „Wir haben hart trainiert und sind motiviert für das Event. In den letzten zwei Jahren spielten wir oft mit einer mentalen Brechstange, der Fokus in der diesjährigen Vorbereitung lag auf jeden Fall, diese beiseitezulegen und mit Spielfreude und Lockerheit in die Matches zu gehen, um unsere bestmögliche Leistung abrufen zu können. Natürlich wäre der Einzug ins Finale wünschenswert, doch das Leistungsziel soll nicht an erster Stelle stehen. Wir wollen uns als Mannschaft prozessorientiert weiterentwickeln!“
Vier Arnreiterinnen in der U18
Nachdem die U18-Nationalmannschaft die letzten Turniere (2x EM und 1x WM) für sich entscheiden konnte, stehen die U18 Teamspielerinnen auch heuer wieder als Titelverteidigerinnen im Fokus. Für den zehnköpfigen Kader haben sich insgesamt vier Arnreiterinnen qualifiziert. Neben „Routinier“ Sophia Azesberger debütieren Lara Leibetseder, Marie Karlsböck und Theresa Koblmüller in der rot-weiß-roten Dress.
Das ewige Duell wartet
Der größte Brocken, den es auf dem Weg zum Titel aus dem Weg zu räumen gibt, dürfte das deutsche Team sein. Marie Karlsböck: „Sie sind in den letzten Jahren die stärksten Gegnerinnen gewesen und waren bei den letzten Bewerben immer die Finalgegnerinnen gegen Österreich. Sie werden auch heuer wieder einen starken Kader präsentieren und wollen nach den vergangenen drei Finalniederlagen und den daraus resultierenden Silbermedaillen nun bestimmt das Blatt wenden.“
WM-Teilnahme nach Knochenbruch
Als Arnreits Nachwuchshoffnung im Angriff gilt Theresa Koblmüller. In den letzten Wochen wackelte ihre Teilnahme an der WM aufgrund einer Mittelhandknochenfraktur. „Es war nicht sicher, ob ich bis zur WM fit werde. Umso erleichterter bin ich jetzt, dass der Heilungsverlauf so positiv verlief und ich weiterhin Teil der Mannschaft sein kann. Es erfüllt mich mit Stolz und nun steigt auch die Vorfreude und die Motivation auf das kommende Event. Mein Ziel ist es, egal ob am Spielfeld oder abseits, einen Beitrag zum Teamerfolg zu leisten. Ich will in jeder Situation mein Bestes abzurufen und gemeinsam mit der Mannschaft den Weltmeistertitel zu gewinnen.“


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